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Review
“KEEP THE FIRE BURNING“
Erschienen:
März 2005
07. Mai 1975
Murfreesboro/Tennessee - Mid Tennessee State University (08:30 pm)
Suit: Blue 2-Piece Suit
Zuschauer: 12000
Tracklist:
01. Also Sprach Zarathustra (2001 Theme)
02. C. C. Rider
03. I Got A Woman / Amen (medley)
04. Love Me
05. If You Love Me (Let Me Know)
06. Love Me Tender
07. All Shook Up
08. (Let Me Be Your) Teddy Bear/Don't Be Cruel (medley)
09. The Wonder Of You
10. Burning Love
11. Band Introductions
12. Johnny B. Goode
13. Drums Solo (Ronnie Tutt)
14. Bass Solo (Blues - Jerry Scheff)
15. Piano Solo (Glen D. Hardin)
16. School Day (Hail Hail Rock'n'Roll)
17. Bridge Over Troubled Water
18. T.R.O.U.B.L.E.
19. I'll Remember You
20. Let Me Be There
21. An American Trilogy
22. Funny How Time Sips Away
23. Hound Dog
24. Elvis thanks
25. Little Darlin'
26. Can't Help Falling In Love
27. Closing Vamp
Cover Design:
Das Cover Design an sich gefällt mir recht gut. Nur die Fotos von Elvis auf
dem Front- und Backcover gefallen mir nicht, weil sie ihn mit seiner 70er-Jahre
Betonfrisur, oder auch Sturzhelmfrisur zeigen. Dafür hätte man nun wirklich
schönere Bilder nehmen können.
Die Bilder im 12-seitigen Booklet, die während dieser Tour gemacht worden sind,
sind dagegen sehr schön anzuschauen!
„Love Me Tender“, „Bridge Over Troubled Water“, „Funny
How Time Slips Away”, “Elvis Thanks” und “Little Darlin`”
kennen wir bereits von der FTD-CD “Dixieland Rocks”, deren Konzert
vom 06. Mai 1975 in Murfreesboro stammt.
01. Also Sprach Zarathustra
Ein bombastischer Sound. Nicht so „hohl“ klingend, wie auf manch anderer
Live-Scheibe. Ein für den King würdiges Intro.
02. See See Rider
Ein flott, und mit Spielfreude vorgetragener Song. Elvis schient gut drauf
zu sein. Auch James Burton hat heute wohl besonders flinke Finger
03. I Got A Woman/Amen
Hier hören wir das typische “Well, Well, Well” und die übliche
Unterhaltung mit dem Publikum. Bis auf ein paar Lacher von Elvis während des
Songs, keine besondere Darbietung.
04. Love Me
Kurz vor „Love Me“ stellt Elvis sich als Kate Smith vor, wenn ich das
richtig verstanden habe. „Love Me“ selber verdient keine besondere Erwähnung,
da es nur „runtergespult“ wurde.
05. If You Love Me (Let Me Know)
Fantastisch gesungen. Besonders James Burton fällt durch seine Spielfreude
auf. JD Sumner ist für meinen Geschmack ein bißchen zu sehr im Vordergrund.
06. Love Me Tender
„I Love Little Baby Dogs (oder Ducks)“ – So beginnt Elvis diesen Klassiker. Er
verteilt wieder ordentlich Küßchen unter den weiblichen Fans. Diese sind, wie
immer, völlig aus dem Häuschen. Elvis scheint es zu amüsieren, weil er sich
des öfteren „totlacht“!
07. All Shook Up
Eine Darbietung wie die Meisten anderen auch. Professionell gespielt, das
ist klar, aber doch nur eine Pflichtnummer.
08. Teddy Bear/Don`t Be Cruel
Ich muss bei diesem Medley immer mitsingen. Ansonsten gilt das Selbe wie bei
„All Shook Up“.
09. The Wonder Of You
Elvis scheint sehr mit den weiblichen Fans beschäftigt zu sein. Jedenfalls
lässt er einige Textstellen ausfallen. Erwähnen muss man auf jeden Fall die
Leistung von Kathy Westmoreland, die sich bei diesem Song selbst übertrifft,
was dieser Nummer eine besondere Note gibt.
10. Burning Love
Angeblich mochte Elvis diesen Song nicht besonders. Falls das wirklich so
war, muss man die hervorragende Gesangsleistung des Kings besonders hervorheben.
Es macht Spaß, Elvis zuzuhören.
11. Band Introductions
Eine Bandvorstellung wie immer. Allerdings musste Elvis doch erst fragen,
wie der Mann an der Rhythmus Gitarre (John Wilkinson) heißt. Ein bißchen
peinlich, wie ich finde!
12. Johnny B. Goode
Kurze Anspielung von James Burton während der Band Introductions. Gut
gespielt, Elvis singt ein bißchen mit, alles klar!
13. Drum Solo
Gänsehaut-Feeling bei dieser Darbietung von Ronnie Tutt. Neben John Bonham
(Led Zeppelin) wohl der beste Drummer dieser Zeit!
14. Bass Solo
Ein blusiges Bass Solo. Erinnert mich ein bißchen an die Allman Brothers.
15. Piano Solo
Wie gewohnt, eine excellente Darbietung von Glen D. Hardin. Er hätte ruhig
noch 10 Minuten weiterspielen können.
16. School Days (Hail Hail Rock`n´Roll)
Hier bringt das Joe Guerchio Orchester seine Leistung zum Besten. Man könnte
meinen, man ist in einem Konzert einer Big Band. Fantastisch!
17. Bridge Over Troubled Water
Elvis bringt diese Nummer mit Herzblut. Es treibt einem die Tränen in die
Augen, wenn man ihm zuhört. Einmal mehr beweist er: Er ist der KING!
18. T-R-O-U-B-L-E
“We Have A New Record…” So kündigt Elvis diesen Song an, der auch
sehr gut vorgetragen wird. An dieser Stelle muß auch die fantastische Leistung
der „Sweet Inspirations“ erwähnt werden!
19. I`ll Remember You
Eine sehr schöne Version dieses Songs. Hier ist allerdings eine leichte
Routine zu spüren.
20. Let Me Be There
Elvis hat Spaß daran, diesen Song zu singen, das merkt man. Elvis bringt
dieses Lied teilweise wie ein Opernsänger. Es macht Spaß, zuzuhören!
21. An American Trilogy
Was soll man sagen? Dieser Song ist immer ein Highlight!
Diese Version ist beispielsweise nicht mit der „Aloha“-Version zu
vergleichen, aber dennoch eine Bereicherung für diese CD.
22. Funny How Time Slips Away
“Turn The Houselight Up” – So kündigte Elvis eigentlich immer diesen
Song an. Mir persönlich gefallen die Live-Darbietungen nicht so besonders.
Davon abgesehen natürlich ein sehr schöner Songs, der nicht fehlen darf.
23. Hound Dog
Ein Klassiker, keine Frage. Hätte Elvis aber besser weglassen sollen, weil
dieser Song in der Live-Version nichts aussagt. Er wirkt abgespult, wie so oft.
24. Elvis Thanks
Selbstredend.
25.
Little Darlin`
Einer der schwächeren Songs vom King, wie ich meine. Genau so schwach wird
er vorgetragen. Was gibt es doch viele Alternativen, die er stattdessen hätte
bringen können!?
26. Can`t Help Falling In Love
Wie immer, der letzte Song. So dargeboten wie immer. Daher keine besondere
Erwähnung.
27. Closing Vamp
Leider sehr schnell ausgeblendet. Platz genug wäre noch auf der CD ;)
Gesamturteil:
Kann man haben, muss man aber nicht. Es gibt weitaus bessere Konzerte von
Elvis. Im Großen und Ganzen ein ganz normaler Gig.
Hier noch ein paar Bilder von dem Konzert:

Tschabo
05/2005
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