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Das
Warwick-Hotel-Interview
Anne E. Nixon - Deutsche Übersetzung: Heidrun Menne
Aus Graceland Nr. 65 - September/Oktober 1989
Die New Yorker Skyline drückte sich auf den mit Regenmantel bekleideten,
Koteletten tragenden jungen Mann, als dieser aus einem Taxi stieg, von
Vorübergehenden unbeachtet, und mit langen, schnellen Schritten das
eindrucksvolle Foyer des Warwick Hotels betrat. Es war nicht wie Memphis
und schon garnicht wie Tupelo, diese geschäftige Stadt, die
weltunerfahrene Jungen vom Lande wie Elvis Presley, Sänger, auffraß. Es
war der 24. März 1956, die Luft war kalt, aber die Vorfreude auf den
"Live"-Auftritt im Fernsehen an jenem Abend, seinen letzten mit den
Dorsey-Brüdern, hat in den Gedanken des jungen Sängers ein Feuer entfacht,
und er bemerkte die Kälte nicht. Er kam von Proben zurück, und er war ein
wenig versunken in dem Gedanken an das Interview, das er in Kürze mit
Robert Carlton Brown haben würde. Ein wenig später, mit sowohl dem
aufkommenden Star sowie dem gegenwärtigen Interviewer, beide in bequemen
Sesseln in Elvis' Zimmer, begann das Interview, Carlton hatte das "Etwas",
es Leuten leicht zu machen, und Elvis fühlte sich entspannt, und Elvis
öffnete sich ihm, wie es nur wenigen Medien-Leuten in späteren Jahren
zuteil wurde.
"Elvis, wie fühlst du dich?"
"Gut, ich fühle mich ziemlich gut."
Carlton Brown fragte: "Was hat es mit der Platte auf sich, die du für
deine Mutter gemacht hast? Passierte es so?" Elvis lächelte ein wenig.
"Ja, genauso fing alles an. Ich machte die Aufnahme, tatsächlich, wir
haben die Platte noch zu Hause... sie ist so dünn, betonte er in seinem
schweren Memphis-Slang. "Sie ist so dünn, ich spiel sie nicht mehr, aber
die Platte, die ich aufnahm, war 'My Happiness', eine Aufnahme von den
Inkspots."
"War das ein Geburtstagsgeschenk für deine Mutter?" (Ein Gerücht
verstärkte sich im Laufe der Jahre, dass die Platte für Gladys Presleys
Geburtstag gemacht wurde).
"Ich machte es einfach... sehen Sie, ich arbeitete fünf Tage die Woche,
von Montag bis Freitag, und am Samstag, nun ja, rief ich diese
Plattenfirma an und fragte sie, ob ich eine Platte machen könnte."
Er erwähnte, wie die Plattenfirma persönliche Demos machte, Hochzeiten
aufzeichnete, und so weiter.
"War es für irgendeinen speziellen Anlass?" warf Carlton ein.
Elvis erwiderte: "Nein, nein, nichts dergleichen. Ich habe es nur gemacht,
ich habe es gemacht, wissen Sie, um sie zu überraschen, ihr Freude zu
machen. I c h habe gesungen, und, äh..." Bescheidenheit verbat, weiter
darauf einzugehen.
Auf die Frage, ob er früher viel gesungen hat, schüttelte Elvis seinen
Kopf und sagte: "Nein, ich habe in meinem Leben nirgendwo viel gesungen.
Das einzige Mal, wo ich jemals gesungen habe, war bei diesen kleinen
Varieté-Shows an der Schule, vielleicht einmal alle drei oder vier Jahre."
"Hast du deine Gitarre bei dieser Aufnahme dabei?"
"Ja, ich hatte eine alte 20-$-Gitarre, die sich anhörte, als würde jemand
auf einen Eimerdeckel schlagen!" Elvis lachte bei der Erinnerung daran
leicht in sich hinein. Das Thema wechselte zu Elvis' früherem Job und sein
Vorhaben, Elektriker zu werden.
"Ich hab es total auf. Tatsächlich war ich, äh..." Er machte eine Pause.
"Während der Zeit, als ich für die Elektro-Firma arbeitete, zweifelte ich,
ob ich es jemals schaffen würde, weil, äh..." ergrinste, "du musst immer
die Gedanken beisammen haben, wissen Sie, egal was du tust, du musst - du
darfst nicht im geringsten abwesend sein, oder du wirst von jemandem das
Haus in die Luft jagen! Ich habe nicht geglaubt, der Typ dafür zu sein,
wirlich, aber ich wollte es auf einen Versuch ankommen lassen. Ich
versuchte, soviel Zeit wie möglich mit Lernen zu verbringen."
"Was für einen Lastwagen hast du gefahren?"
"Ich fuhr einen kleinen, äh..." Er dachte für einen Moment nach" ...Dodge
Pick-Up. Nun ja, sehen Sie, was ich machte, ich fuhr einen Lastwagen, und
manchmal, wenn sie in einem anderen Job Hilfe brauchten und ich Material
zu den verschiedenen Stellen brachte, wo sie Leitungen in Häusern
verlegten oder irgend etwas bauten, ließen sie mich manchmal beim
Verkabeln helfen oder so was."
Auf die Frage, wieviel er verdient hat, antwortet Elvis: "Um die 40 $ die
Woche." Er war da für sechs Monate. "Natürlich verdienten Elektriker viel
mehr Geld."
Der Interviewer erkundigt sich nach Elvis' Hobbies, außer Motorrädern -
und Mädchen, was den Sängern zum Lachen brachte. Über das letztere sagte
er: "Nun ja, ich würde es nicht als Hobby bezeichnen." Er lachte. "Das ist
Vergangenheit. Ich mag Motorradfahren, ich mag Wasserskifahren."
"Fährst du viel Wasserski?"
"Ich mache es im Sommer, ab und an." Eingehend auf seine Interessen am
Motorradfahren sagte Elvis, dass er keine 'Rennen' fährt. Zu Hause ist es
ziemlich warm, aber Motorräder sind nicht für den Winter gemacht. Wenn er
das Bedürfnis hatte, liebte er es, hinauszugehen und zu fahren, und
manchmal nahm er seine Freund mit. Er trug eine schwarze Lederjacke, sagte
er, und eine schwarze Mütze, was ein Teil der Ausstattung war. Die
Konversation glitt etwas ab, Elvis streckte die Beine aus, enthüllte seine
hell gemusterten Socken, die er unter seiner grauen Seidenhose trug.
Carlton Brown fing wieder an: "Wer glaubst du, ist der größte
Country-&-Western-Sänger heutzutage?"
"Ich mag Sonny James." Elvis dachte für einen Moment nach. "Oh, ich könnte
viele von ihnen aufzählen. In anderen Worten, ich mag jeden, der gut ist,
egal welche Art Sänger sie sind, ob sie religiös sind oder nicht, Rhythm &
Blues, Hillbilly, oder irgend etwas anderes, wenn sie gut sind, ich meine,
ich mag sie von Roy Acuff bis hin zu Mario Lanza. Ich bewundere sie, wenn
sie wirklich gut sind, wenn sie sich selbst einen Namen gemacht haben."
Vielleicht lag hier der Schlüssel zu Elvis' Ambitionen und Bemühungen um
Erfolg, der Wille, jemand zu sein.
"Wie sieht es bei dir mit religiösem Singen aus? Wirst du etwas davon bei
deinen Auftritten bringen?" Elvis schüttelte seinen Kopf. "Nicht bei
meinen Live-Auftritten. Ich tu es nicht, weil ich so viele Platten auf dem
Markt habe, und gewöhnlich, in der Regel, ist unsere Show zeitlich
begrenzt, so dass ich eigentlich nicht einmal die Hälfte meiner Platten
bringen kann."
"Glaubst du, du wirst mal eine religiöse Platten machen?"
"Äh..., nun ja, wir haben darüber gesprochen. In anderen Worten, ich
glaube, ich würde eine total andere Anhängerschaft bekommen, würde ich es
machen."
"Uh, uh", machte der Interviewer und fragte Elvis nach dem Sänger, den er
am meisten bewunderte.
"Diese Frage
ist ziemlich schwer zu beantworten", sagte Elvis, die Stirn runzelnd. "Oh,
ja, äh..., Frank Sinatra. Ich mag Mario Lanza, ich mag alles, was er
aufnimmt."
"Was magst du von deinen eigenen Platten am meisten?"
"I Was The One", sagte Elvis ohne zu zögern.
Der ältere Mann für einen Moment verwirrt. "I Was The One?, ist das aufd
em Album?"
"Die andere Seite von Heartbreak Hotel", sagte ihm Elvis.
"Wie magst du das Album?, fragte Carlton Brown, bezugnehmend auf Elvis'
erste LP.
"Nun ja, ich mag, wie sie verkauft wird!" Der junge Sänger lachte. "Aber
da sind drei oder vier ziemlich gute Nummern dabei."
Er wurde gefragt, welche ihm am besten gefiel, und er antwortete: "Es gibt
eine, die 'One Sided Love Affair' heißt."
"Ist das eine deiner Schnellen?" - Elvis nickte - "Magst du für gewöhnlich
die Schnellen lieber als die Balladen?"
"Wenn ich sie selbst singe, ja. Wenn es um meine eigene Freude beim
Zuhören geht, höre ich lieber jemand anderes eine Ballade singen. Ich
meine, eine schöne Ballade wie 'I'll Be Home", wie Pat Boone singt."
Carlton Brown bemerkte, dass Elvis' Fans seine schnellen Platten
bevorzugen, und Elvis stimmte dem zu. Als nächstes wurde er gefragt, was
er über seine Fans denkt. Elvis' Stimme wurde weich:
"Oh Mann..., ich wünschte, es gäbe einen Weg, zu jedem hinzugehen, wissen
Sie, um ihnen wirklich meine Wertschätzung auszudrücken, dass sie mich
mögen und alles, aber das ist unmöglich, wirklich. Ich meine, oftmals hast
du eine Gruppe von vielleicht drei- oder vierhundert, die sich am
Bühnenausgang drängeln, du gibst ein paar Autogramme, schließt die Tür und
verschwindest, weil die Leute vielleicht das Auditorium abschließen
wollen. Das gibt mir ein schlechtes Gefühl, weil ich nicht zu allen kann."
"Hast du irgendeinen guten Freund aus deiner Kindheit, den du immer noch
siehst...?"
In seinem Stuhl vorn übergebeugt, unterbrach Elvis heftig: "Ja, Sir! Ich
habe einige. Viele von ihnen habe ich seit Jahren nicht gesehen. Ich habe
ein paar gute Freunde in Tupelo, wo ich geboren wurde und aufwuchs,
und..." Eine Pause. "Und dann gibt es ein paar Leute in Memphis, die mir
heute nahestehen."
"Wie stehen sie zu deinem Erfolg?"
"Nun ja, sie schienen mich alle irgendwie unterstützt zu haben. Als meine
erste Platte herauskam, haben sie aber bestimmt gelacht."
"Hast du in der High-School Schaupspielkurse gehabt?"
Elvis schüttelte seinen Kopf. "Nein, niemals. Außer als ich in der fünften
oder vielleicht in der sechsten Klasse war, war ich bei ein paar
Weihnachtsaufführungen dabei."
Carlton Brown bemerkte: "Du denkst viel an deine Familie, habe ich von
allen gehört."
Elvis' Gesicht veränderte sich, und seine Stimme wurde weich. "Ja, das tu
ich, ja, das tu ich."
"Rufst du sie an?"
"Jeden Tag für längere Zeit. Meine Mutter, besonders meine Mutter, sorgte
sich immer, ich könnte verletzt oder sonst was werden, oder krank werden,
also muss ich es sie wissen lassen. Weil, sie ist sowieso nicht bei guter
Gesundheit, und sie sorgt sich zu viel, und das ist bestimmt nicht gut für
sie. Also habe ich es zur Gewohnheit werden lassen, sie jeden Tag
anzurufen."
"Du kauftest für sie ein neues Haus in Memphis?"
"Ja, sie sind Dienstag eingezogen", bestätigte Elvis. "Es ist eine Art
Ranch-Haus, es hat sieben Zimmer. Drei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, ein
Spielzimmer. Es ist ein ziemlich schöner Platz." Elvis bezog sich auf das
Haus 1034 Audubon Drive.
Sich ein bisschen neidisch anhörend, sagte Brown: "Ja, kann ich mir
vorstellen! Du hast ihnen auch viele neue Möbel gekauft?"
"Ja, das mussten wir, um die sieben Zimmer zu füllen. Da braucht man
ziemlich viele neue Möbel."
"Was macht dein Vater jetzt, wo er nicht mehr arbeitet?"
"Er macht garnichts!" grinste Elvis. "Nein, er, äh..., er kümmert sich um
all meine Geschäfte. Mit anderen Worten, es ist für mich wichtiger, ihn zu
Hause zu haben, als wenn er einen Job hätte, weil sich so viel Zeug
anhäuft, wenn ich weg bin, und wenn er mir nicht helfen würde, wenn ich
zurückkomme, würde ich in ein heilloses Durcheinander geraten. Er kümmert
sich um alles, jedes Geschäft, das auftaucht, jede Versicherung, oder
alles was ich nennen könnte, er kümmert sich darum".
"Was ist das 'Elvis Presley Productions'? war die nächste Frage.
"Enterprises", berichtigte Elvis. "Das ist gar nichts mehr. Letztes Jahr,
im Jahr 1955, war mein Manager Bob Neal, er war Discjockey in Memphis, wir
organisierten Elvis Presley Enterprises und hatten ein Büro. Aber als ich
mit Colonel Tom Parker abschloss in Nashville, brauchten wir das Büro
nicht mehr, also rgelt er jetzt alles in Nashville."
"Du machst viel Geld"?
"Ja, Sir", antwortete Elvis mit langsamer Stimme.
"Viel?" hakte Carlton Brown nach, fuhr fort ohne auf eine Antwort zu
warten, "deine diesjährigen Einkünfte werden mehr als je zuvor sein. Hast
du irgendwelche Pläne, was du damit machen willst?"
Elvis antwortete: "Etwas ausgeben, jeden Pfennig sparen, den ich nicht
ausgeben muss, weil ich viel ausgeben muss, weil ich allgemeine Unkosten
habe, aber ich habe keine unnötigen Dinge gekauft."
"Colonel Parker hat dir viele Ratschläge und Hilfe gegeben, welcher Art?"
"Alles, er ist der Typ, der mir wirklich viel gebracht hat. Ich bin mir
nicht sicher, ob ich jemals so ganz groß geworden wäre, wenn er nicht
gewesen wäre. Er ist ein sehr kluger Mann."
Elvis' Vorliebe für Kleidung war schon allgemein bekannt, was Carlton
Brown veranlasste zu fragen: "Du hast viele Sportjacken, Anzüge, Zeug...?"
"Ich hatte zu viele", sagte Elvis lachend.
"Du hattest? Was ist passiert?"
"Nun ja, eigentlich im letzten Jahr bin ich aus den meisten Sachen, die
ich hatte, herausgewachsen."
"Was, wirklich? Immer noch am wachsen?"
"Als ich angefangen habe zu singen, wog ich 153 Pfund, jetzt wiege ich
184."
"Oh, du bist nicht gewachsen!"
"Nein", sagte Elvis, "ich bin nicht größer geworden, aber, na ja, ich habe
ein bisschen mehr Gewicht zugelegt. Tatsache, ich spielte Football, als
ich zur Schule ging, und ich wog nicht genug, um gegen die großen Jungs
anzukommen."
Elvis wurde nach seinem Lieblingsessen gefragt, seine Antworten
offenbarten seine ländlichen Wurzeln. "Ich mag, äh..., Schweinekotelett
und Landschinken und Stampfkartoffeln."
"Das ist das, was du als Kind hattest, stell ich mir vor?"
"Ja, ich wurde damit aufgezogen." Er lachte innerlich "Red-eyed(?)Soße..."
Carlton Brown hat noch nie etwas davon gehört, und Elvis musste es ihm
erklären: "Red-eyed-Soße. Das kommt von Schinken, Speck, so etwas in der
Art. Es ist nur das Fett, indem du es brätst, sie nennen es
Red-eyed-Soße."
"Welche Art von Dessert?"
"Ich mag, nun ja, ich esse viel Grütze, Fruchtgrütze."
"Trinkst du, Elvis?"
Elvis schüttelte den Kopf, sagte Carlton Brown, dass er nicht trinkt und
ebenso wenig raucht.
In seinem Geschmack, was Kleidung anbelangt, war er ziemlich definitiv:
"Auf der Straße, in der Öffentlichkeit, mag ich es konservativ, etwas, was
nicht zu auffallend ist, aber auf der Bühne mag ich es so auffallend, wie
man es eben bekommen kann. Weil der Bühne, da spielt deine Kleidung eine
wichtige Rolle, die Art wie du angezogen bist."
"Wieviel Paar Schuhe hast du?"
"Ich habe um die 20."
"Hast du welche aus blauem Wildleder?" fragte Carlton Brown mit leicht
lachender Stimme.
"Nein, ich habe welche aus weißem Wildleder, und ich habe ein Paar Boots
aus blauem Wildleder", fuhr Elvis fort, als Carlton Brown lachte.
"Was für einen Schmuck hast du? Ich sehe, du hast ein paar Diamantringe."
Seine Finger vor ihm ausstreckend, antwortete Elvis: "Nun ja, das ist in
etwa alles, was ich habe."
"Was hat dich das gekostet, Elvis?"
Elvis zögerte. "Äh..., mal sehen. Ich kann mich nicht erinnern, wirklich.
Ich habe den Hufeisenring seit ungefähr vier oder fünf Monaten. Diesen
hier habe ich letzte Woche bekommen, ein Initalring." Er zeigte auf den
opulenten goldenen Diamant-Ring, der seinen langen Finger schmückte.
"Hast du irgendwelche besonderen Geschenke für deine Eltern, neben dem
Haus, den Möbeln und Autos und....?"
Elvis zögerte, dachte nach. "Dinge, die sie immer gern haben wollten und
sie sich vorher nicht leisten konnten?" "Nun, ja, Sir, wir haben ein paar
Sachen angeschafft. Viel von dem ist - ich meine, nichts Besonderes."
Elvis schien ein wenig beschämt.
"Ich meine, kleine persönliche Dinge, die du vielleicht für deine Mutter
oder deinen Vater gekauft hast."
Carlton Brown war hartnäckig. "Ich meine, weißt du irgend etwas besonders
Persönliches, von dem du weißt, dass es deine Mutter immer wollte?"
"Ich habe Daddy ein paar Anzüge gekauft, die er vorher nie besessen hat,
und Mutter geht jetzt in die Stadt, und sie kauft sich alles, was sie
möchte, was mir ein gutes Gefühl gibt", war Elvis leicht ausweichende
Antwort.
Um nicht neugierig zu wirken, wechselte Carlton Brown das Thema. "Hattest
du eine schöne Zeit als Kind?"
"Mein ganzes Leben hatte ich immer eine schöne Zeit. Ja. Wir hatten nie
Geld oder irgendwas, aber ich habe es immer geschafft zu...., ich hatte
nie Luxusgüter, aber wir hatten immer - wir waren nie hungrig, wissen Sie.
Das ist etwas, wofür man dankbar sein muss, obwohl man keinen Luxus besaß,
weil es so viele Leute gibt, die keinen haben."
"Irgendwelche anderen besonderen Dinge, die du für dich gekauft hast?"
"Nun ja, ich habe eine Filmausrüstung gekauft. Wissen Sie - die
Beleuchtung, und die Kamera, und den Projektor, und alles."
Elvis sagte, er würde planen, es mit auf Tour zu nehmen, und dass er viele
Cartoons hätte, die er gerne zeigen würde.
"Welche Art Publikum magst du am liebsten?"
Elvis war sich nicht sicher, was mit dieser Frage gemeint war. "Ein großes
Auditorium, oder Fernsehen - macht es irgendeinen Unterschied, was dein
Singen anbelangt?"
"Nun ja, Publikum ist schon komisch", erwiderte Elvis. "Manchmal spielt
man vor einem Publikum, fünf- oder sechstausend zusammengequetschte Leute,
und sie reagieren nicht mehr als ein eher kleines Publikum."
"Findest du, es macht einen großen Unterschied, ob du ein Publikum hast
oder nicht?"
"Es kommt darauf an, ob ich bei der Show auf der Bühne arbeite oder
nicht", sagte ihm Elvis.
"Nun, wie wärs, könntest du in ein Aufnahmestudio gehen und alleine
anfangen zu singen?"
"Ich muss mich aufwärmen, ich muss das Gefühl zu dem bekommen, was ich
tue."
Carlton Brown lächelte. "Wie fühlst du dich, wenn du meinst, du hast es?"
"Ich, äh..., ich kann nicht ruhig sein", versucht Elvis zu erklären.
"Bist du glücklich? ich meine, vor nicht allzulanger Zeit machte ich eine
Geschichte über Mahalia Jackson", begann Carlton Brown, und Elvis nickte
anerkennend, als er ihren Namen erwähnte. "Wenn sie in der Kirche singt,
geht sie in sich auf, sie schließt ihre Augen, und sie vergisst, wo sie
ist. Wenn sie im Fernsehen singt, ist das eine andere Sache. Fühlst du
solch eine Art Unterschied beim Singen?"
"Nun, ich werde es Ihnen sagen, an einem Ort, wo ich meine, mein Bestes
geben zu müssen, bin ich nicht so gelöst wie an einem Ort, wo es keine,
äh.... Kritik gibt!"
"Ich verstehe. Du brauchst ein paar Leute, von denen du weißt, dass sie
nett zu dir sind, um dein Bestes zu geben, wie?"
Elvis nickte und Carlton Brown fragte: "Gibt es besondere Orte wie jene,
an die du dich erinnern kannst?"
"Nun ja, es gibt zu viele von ihnen, aber ich kann sie nicht alle nennen."
Es entstand eine Pause. Das Summen des Verkehrs unten auf der Straße wehte
bis hinauf ins Zimmer. Elvis trommelte mit seinen langen Fingern auf die
Stuhllehne. Carlton Brown bemerkte, dass es eine Angewohnheit des jungen
Sängers war, mit seinen Fingern zu trommeln oder mit seinem Fuß zu tippen.
Er konnte nicht lange still bleiben. Beide Männer sprachen auf einmal,
dann lachten sie. Elvis ließ den Interviewer seine nächste Frage abfeuern:
"Glaubst du daran, in nächster Zeit zu heiraten, oder bist du noch dazu
gekommen, darüber nachzudenken?" Elvis schien ein wenig verschwiegen, wenn
es um das Thema Heiraten ging.
"Nun ja, äh..., ich habe noch nicht viel darüber nachgedacht. Schon oft
wurde die Frage an mich gerichtet, 'welchen Typ Mädchen möchtest du?'; das
ist eine Frage, die ich nie im Stande war zu beantworten..., ob sie blond
sein wird oder brünett, oder eine Rothaarige, oder vielfarbig!" Er sagte,
er habe kein 'Traum-Mädchen', aber er würde jemanden mögen, die 'einfach
sie selbst ist'.
"Würde es ein Mädchen aus dem Süden sein?" wollte Carlton Brown wissen.
"Nun, das wäre egal, weil Mädchen, die meisten, sind überall gleich. Ich
meine, es gibt verschiedene Abwechslungen in jedem Teil des Landes", sagte
ihm Elvis.
"Du hattest keine Freundinnen für längere Zeit, als du jünger warst - in
der High School?"
"Nun, ich
hatte viele kleine Liebeleien, aber... die längste Zeit, die ich jemals
mit einem Mädchen ging, war ungefähr eineinhalb Jahre."
"Siehst du sie immer noch?"
Elvis mit sanfter Stimme, erwiderte: "Ich sehe sie ab und zu. Eigentlich,
ich brach mit ihr, als ich anfing zu singen, ich war so oft fort von ihr."
Elvis sprach von Dixie Locke, aber er nannte nicht ihren Namen. "Es ist
jetzt alles vorbei. Es war vor über einem Jahr."
"Leidet sie darunter, oder hat sie sich darauf eingestellt?"
"Nun, das weiß ich nicht. Von Zeit zu Zeit bekommen ich ein paar Briefe
von ihr".
"Ist es vorbei, soweit es dich betrifft?"
"Ja", sagt Elvis ruhig.
Carlton Brown erkundigte sich danach, wer Elvis' Lieblingsschauspielerin
ist. "Meine Lieblingsschauspielerin wäre das Mädchen, das an der Seite von
Marlon Brando in 'On The Waterfront" spielt", antwortete er, und versuchte
sich an den Namen zu erinnern. "(Eva) Maria Saint, glaube ich. Ich mag
sie, ich mag, o ja, das Mädchen, das an der Seite von Frank Sinatra in
'The Man With The Golden Arm' spielte. Kim Novak, ich mag sie besonders."
"Glaubst du, du könntest Schauspielerei studieren, etwa an der Schule, zu
der Brando ging?"
"Ich würde gern. Sicher würde ich gerne."
"Warum tust du es nicht? Zu beschäftigt....?"
"Ich bin im Moment zu beschäftigt, aber wenn der Zeitpunkt käme, dass die
Leute wollten, dass ich es tue, würde ich."
Er erzählte Carlton Brown, dass er für Hal Wallis bei Paramount getestet
wurde. Elvis gähnte, was die Frage aufwarf: "Wieviel Stunden Schlaf
findest du in der Nacht?"
"Drei oder vier."
"Drei oder vier? Kannst du damit zurechtkommen?"
"Ich kann es."
"Ist es erst, seit du auf Tour bist, oder ist es eine generelle Sache?"
"Nun, bevor ich anfing zu singen..." er gähnte wieder. "Verzeihung. Als
ich in der High School war, hatte ich nie zu viel Schlaf bekommen. Ich
lief immer umher, aber ich bekam mehr als jetzt. Weil, wir sind die meiste
Zeit unterwegs, wir geben eine Vorstellung und fahren dann nach irgendwo."
"Macht es dich nach einiger Zeit nicht fertig?"
Elvis sagte, das würde es, und Carlton Brown fragte, ob er viel Bewegung
habe.
"Nicht sehr viel. Die einzige Bewegung, die ich bekomme, ist auf der
Bühne." Elvis machte eine Pause, um mit seiner Hand über seine braunen
Haare zu fahren. "Ich glaube, falls ich dick werden sollte, würde ich eine
kleine Rundung am Bauch bekommen, wissen Sie, soviel wie ich esse." Und er
lachte.
"Gehst du immer noch zur Kirche?" erkundigte sich Carlton Brown.
Mit einem Ton des Bauderns in seiner Stimme, antwortete Elvis: "Seitdem
ich singe, nicht mehr, weil - gewöhnlich am Samstag nacht ist gewöhnlich
unsere größte Nacht, egal wo wir sind, und sonntags haben wir immer, fast
jeden Sonntag haben wir eine Matinee um zwei Uhr und einen Abend irgendwo,
und wir sind wieder auf der Straße."
"Machst du an die sechs Shows die Woche?"
"Wir machen sieben Shows die Woche, eigentlich machen wir mehr als das,
weil wir gewöhnlich zwei oder drei an einem Tag machen, zwei oder drei
Shows pro Woche. Wir haben sogar vier gemacht, angefangen um zwei Uhr, und
durchgemacht bis zhn, z.B."
Elvis nutzte den Vorteil einer Pause, um seinen Kamm aus seiner Tasche
seines schwarzen Hemdes zu nehmen, und strich sich damit durch sein Haar.
Carlton Brown fragte: "Wie ich sehe, sind Scotty und Bill mit dir
zusammen, seit du angefangen hast, nicht wahr? Hast du sie vorher nicht
gekannt?"
Elvis nickte zu der ersten Frage und schüttelte seinen Kopf zur zweiten.
"Was denkst du über Teenager deines Alters heutzutage? Sind sie zu wild?"
"Nein, sie sind Kinder, haben Spaß, das ist alles. Einfach eine Menge Spaß
haben."
"Was brauchen sie, falls, von ihren Eltern oder anderen Leuten? Ich meine,
du hörst soviel über..."
"Jugendliche Verbrecher", beendete Elvis für ihn, in einem Ton, der
zeigte, dass er diese Art Fragen schon vorher gehört hatte.
"Ja, wie wild die Kinder sind, deine Fans, solche Leute. Ich denke nicht
so", betonte Carlton Brown, ängstlich, den jungen Mann zu entfremden, "ich
frage nur, was du meinst, was sie brauchen, was glaubst du?"
Elvis rutschte in seinem Stuhl. "Nun, ich sage Ihnen was, ich habe nie
sehr viel darüber nachgedacht, weil. wie auch immer, sie sind überwiegend
die Leute, die deine Platten kaufen, und jeder geht und bittet seinen
Daddy um Geld, um Platten zu kaufen", endete er, sich ein wenig
verteidigend.
"Nein, so meine ich es nicht, ich meine, was denkst du über Teenager
deines Alters im Allgemeinen, nicht dein Publikum, was denkst du von
ihnen, glaubst du sie sind..."
"Oh!" Elvis lachte. "Das ist eine Frage, die schwer zu beantworten ist,
wirklich. Alles was ich weiß, ist, dass überall, wo ich hingehe, sie zu
hunderten antreffe, und sie sind einfach unheimlich nett."
"Aber deine Eltern, machen sie sich nicht große Sorgen, was dir passieren
könnte?" fragte Carlton Brown.
"Das einzige, worum sie sich Sorgen machen, sind Unfälle oder so etwas.
Ich meine, falls ich in irgendwelchen Ärger verwickelt werde, glaube ich
nicht, dass sie sich Sorgen machen, soweit ich das beurteilen kann. Weil,
äh... den einzigen Ärger, den ich jemals bekam, war, als ich Eier geklaut
habe und noch ziemlich klein war", gab Elvis grinsend zu.
"Nun, du könntest schlimmeren Ärger als den bekommen." Es war mehr eine
Feststellung als eine Frage.
"Nun, ich könnte, wenn ich keinen Verstand hätte", lachte Elvis.
"Nun, hast du?"
"Na ja, ich glaube es zu haben! Ich glaube, ich kann Richtig von Falsch
unterscheiden. Man muss vorsichtig sein. Wissen Sie, es ist so einfach zu
- man kann in irgendeine Sache hineingeraten, wo man vielleicht gar nichts
mit zu tun hat, es ist so einfach."
"Nun, ich habe jemanden sagen hören, du würdest nicht sehr gut auf dich
aufpassen, du schlenderst fröhlich umher und weißt nicht einmal wohin, und
solche Sachen. Wie denkst du darüber?"
Es war eine geladene Frage, und Elvis unternahm nicht den Versuch, sie
abzufangen. "Es scheint wahr zu sein. Ist es wirklich. Ich kann nicht
lügen, weil, die halbe Zeit weiß ich nicht, wohin ich von einem zum
anderen Tag gehe. Weil ich soviel im Kopf habe, wissen Sie. Ich versuche,
mit allem auf dem laufenden zu bleiben, ich versuche, immer mein
möglichstes zu tun, und da ist so viel zu tun."
Der ältere Mann war beeindruckt von dieser ehrlichen Antwort. Dann fragte
er: "In weiter Entfernung, hast du dein Augenmerk auf etwas Bestimmtes in
der Zukunft gerichet, wo du drauf zusteuerst?"
"Ja, das tue
ich. Ich denke daran. Gerade jetzt, eigentlich würde ich gerne lernen, in
Filmen zu spielen, würde ich wirklich, weil das meine Ambition ist." Elvis
Blick glitt durch das Zimmer zu den länger werdenden Nachmittagsschatten.
"Ich glaube, würdest du es wirklich versuchen, dich dafür einzusetzen,
könntest du es eventuell machen", sagte er, mehr als Nachgedanken zu sich
selbst.
"Hast du eine Art Vertrag in Shreveport, der dich da unten festhält?"
"Ja, ich habe einen Vertrag mit der Louisiana Hyride, was mich davon
abhält, ein paar Geschäfte anderswo zu machen."
"Wie sieht es mit deiner Zeit aus, Elvis? Rede ich zu lange?" erkundigt
sich der Interviewer. Elvis warf einen Blick auf seine teure Uhr. "Nun,
ich kann noch ungefähr 10 Minuten mit Ihnen reden."
Mit diesem 'mach weiter', feuerte Carlton Brown die nächste Frage ab. "Was
ist die schönste Sache für dich, so erfolgreich zu sein?"
"Die schönste Sache?"
"Ja, das Geld wahrscheinlich. Wie denkst du darüber?"
"Ich würde nicht sagen, nur wegen des Geldes. Das meine ich. Weil das. wie
Sie sagten, der größte Teil ist, aber eigentlich mag ich es mehr, zu
wissen, dass mich die Leute mögen, dass man so viele Freunde hat."
"Du meinst nicht Bewunderer, du hast viele richtig gute Freunde?"
Nickend sagte Elvis: "Richtig gute Freunde, seit ich im Geschäft bin."
Elvis lehnte es ab, jemanden namentlich zu nennen, aus Angst, jemanden
auszulassen. Eine weitere Frage zu Elvis' größter Erregung produzierte
eine interessante Antwort:
"Vielleicht war ich am meisten begeistert, als ich mit Victor zusammen
war, weil ich erfreut war, von der kleinen Firma wegzukommen, bei der ich
war." Er wies auf seinen Vertrag mit Sun Records hin, der von RCA Victor
gekauft wurde. Carlton Brown fragte, ob es eine spezielle Nacht gab, an
die sich Elvis erinnerte, die ihn erkennen ließ, wie erfolgreich er war.
"Eine Nacht, gut, eine spezielle Nacht, war, als ich in Richmond,
Virginia, war. Sie kamen inmitten meiner Aufführung auf die Bühne, und sie
schenkten mir eine Schriftrolle mit hunderten von Namen drauf. Ich hatte
vielleicht die größte Menschenansammlung, die jemals in Richmond gewesen
war, in diesem speziellen Auditorium." Elvis räusperte sich. Er war an so
lange Interviews nicht gewöhnt.
"Bist du jemals zurück zu Hause, in Tupelo, gewesen?"
"Nein, bis jetzt noch nicht", sagte Elvis.
"Es gibt dort keine Veranstaltungen oder Auditorien, wo du auftreten
könntest?"
"Nun ja, wissen Sie, sie haben eine, aber das mache ich nicht allzu oft,
weil ich glaube es nicht sehr gut, in seiner eigenen Heimatstadt so viel
aufzutreten."
"Hörst du etwas darüber, was sie zu Hause über dich denken, die
Zeitungen...?"
"Oh ja, die Zeitungen schreiben immer irgend etwas. Jedesmal, wenn ich ein
Strafmandat für zu schnelles Fahren bekommen habe, bauschen sie es groß
auf." Elvis' Augenbrauen zogen sich zusammen, und sein Mund verzog sich zu
dem berühmten Presley-Lächeln, als er erzählte, wie er vor einer Woche ein
Strafmandat bekam, und die Zeitungen Überschriften hatten, die ihn
"Speedoo" nannten. Elvis sagte, der Artikel wurde in 'Katzen-Sprache'
geschrieben, was Carlton Brown zu der Frage veranlasste, ob Elvis und
seine Musiker irgendwelche speziellen Ausdrücke hätten, oder einfach nur
Englisch sprächen.
Elvis sagte, wenn die Leute um ihn herum anfingen 'hip'(?) zu reden, würde
er ein 'sqare'(?)-Zeichen machen.
"Ich habe gehört, dass du gern ins Kino gegangen bist", bemerkte Brown.
"Immer noch. Immer, wenn wir an einer Stelle sind, wenn ich in die Stadt
komme, gehe ich aus und ins Kino."
"Welche hast du in letzter Zeit am meisten gemocht?"
Elvis überlegte einen Moment. "Kürzlich mochte ich 'Helen Of Try'. Ich
mochte 'The Man With The Golden Arm', 'Picnic', ich mochte 'Picnic'."
Carlton Brown entspannte sich in seinem Stuhl und lächelte. "Nun, ich habe
keine weiteren Fragen. Hast du noch irgend etwas zu sagen?"
"Nein, ich glaube, das war es", sagte Elvis, sich faul ausstreckend.
Carlton Brown verabschiedete sich. Elvis, froh darüber, mit jemanden den
Machmittag über zu reden, ging zum Fenster und schaute auf New York. In
ein paar Stunden würde er für Millionen Leute in der Stadt und in ganz
Amerika singen, durch die Magie des TV. Er lächelte sich selbst zu. Er
hatte sich in dem Interview recht gut verkauft, indem er einfach er selbst
war. New York und die amerikanische Unterhaltungsindustrie sind zum Spiel
angetreten mit dem guten alten Jungen vom Lande, aus Tupelo, Mississippi,
und bald würde die ganze Welt darüber Bescheid wissen.
Dieses aufgenommene Interview zwischen Robert Carlton Brown und Elvis
Presley lag 24 Jahre in einem Keller und setzte Staub an. Sein Auftauchen
brachte Licht in eine sehr interessante Periode aus Elvis' Karriere: die
Geburt einer Legende, der heranreifende Superstar, der hereinbrach in das
grelle Licht des nationalen und internationalen Bewusstseins.
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