
| Die Geschichte der Gospelmusik Elvis und die Gospelmusik Die Gruppen, die mit Elvis auftraten How Great Thou Art He Touched Me Bilder Zitate |
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Ed
Enoch (The Stamps): „Und es war nicht so sehr unser Singen, sondern das, was im Raum geschah. Die Atmosphäre – wie sie sich so unglaublich veränderte, dass einem kalte Schauer über den Rücken liefen. Es war, als wäre der Heilige Geist zu uns gekommen und wir begannen, die Worte zu leben, statt sie nur zu singen. Es war, als wären wir plötzlich alle gleich. Ich glaube, das ist der richtige Ausdruck. Elvis begann zu singen und jeder wusste, dass es ihm ernst ist mit dem, was er singt.“
„Zu der Zeit war es nicht unbedingt ein Vergnügen für mich, weil ich
müde war und eigentlich eine Pause brauchte. Sie können es sich
vorstellen, wenn man so viele Stunden singt. Aber wenn ich noch einmal
die Gelegenheit bekäme, würde ich wieder so lange singen, bis ich
einschlafe. Ich nehme an, damals habe ich den wahren Elvis Presley
erlebt.“ Über
J.D. Sumner: Shirley
Sumner Enoch (Tochter von J.D. Sumner): „Wer
Gospelmusik sang, war für ihn ein Superstar. Und er suchte die Nähe
meines Vaters, weil dieser eine einzigartige Stimme hatte. Dieser fast 2
m große Kerl konnte die tiefste Note singen und er hatte einen
einzigartigen Kleiderstil und Elvis liebte Bassgesänge.“ J.D.
Sumner (J.D. Sumner & The Stamps) – 1924 bis 1998: „Es
gab diese regelmäßigen sing downs* im Ellis-Auditorium, das in der Nähe
seiner Wohnung lag. Er war immer bei diesen Konzerten dabei, aber einmal
kam er nicht. Im nächsten Monat war er wieder da. Ich sagte. ‚Mein
Sohn, wo warst Du im letzten Monat? Warum bist Du nicht gekommen?’ Er
sagte: ‚Ich hatte nicht genug Geld, um eine Karte zu kaufen.’ Ich
sagte: ‚Nun, ab jetzt wirst Du kein Geld mehr brauchen. Du kommst
einfach zum Bühneneingang und ich lasse Dich umsonst hinein.’ Und so
blieb es. Aber bevor ich mich versah, ließ er mich am Bühneneingang
rein, weil ich das Geld nicht hatte.“ Tony
Brown (Präsident MCA Records): „Ich
denke, Elvis wollte mit den Blackwood-Brothers singen, als J.D. noch da
war. Denn J.D. war sein Held und das blieb er auch. Ein Held wird einem
im Laufe der Zeit immer bedeutender und so war das auch bei Elvis. Ich
denke nicht, dass er sich jemals für bedeutender hielt als J.D. Er hat
J.D. wohl immer ein bisschen höher J.D.
Sumner (J.D. Sumner & The Stamps) – 1924 bis 1998: „Viele
Male auf der Bühne stellte er sich während der Vorstellung an meine
Seite und sagte: ‚Meine Damen und Herren, hier ist ein Mann, den ich
seit meinem 14. Lebens-jahr kenne. Er ist der größte Bass-Sänger auf
der Welt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal mit ihm zusammen auf der
Bühne stehen würde.’ Und er ergänzte: ‚Danke, J.D., dass Du mich
mit auf Deine Bühne genommen hast. Sie gehört Dir.’ Das zeigt, was für ein großartiger Mensch er war.“ Ed
Enoch (The Stamps): „J.D.
war bekannt als der Sänger mit dem tiefsten Bass der Welt. Elvis war
sehr stolz auf ihn. Um J.D. singen hören zu können, nahm er alles, was
er finden konnte, wenn es nur einen Bass enthielt. Ob es die Auswahl
seiner Gospellieder oder was immer er auf der Bühne oder sonst wo
arrangierte, J.D. Sumner musste eingebaut sein. Denn den hörte er am
liebsten.“
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