Second Night

         

Tracklist:

Opening Vamp 
See See Rider 
I Got A Woman / Amen 
Love Me 
If You Love Me (Let Me Know) 
You Gave Me A Mountain 
Blue Suede Shoes 
Intermission 
Teddy Bear / Don't Be Cruel 
Heartbreak Hotel 
Bridge Over Troubled Water (with false start) 
O Sole Mio / It's Now Or Never 
Love Me Tender 
Band Introductions 
Early Morning Rain 
What I'd Say 
Drum Solo 
Bass Solo 
Piano Solo 
Clavinet Solo 
Long Live Rock and Roll 
Hurt 
Hound Dog 
Unchained Melody 
Can't Help Falling In Love / Closing Vamp & Souvenir announcement

Second Night
(Graceland Records CD GR 7702-2)


Zur Aufmachung:
Eine doch recht gelungene Aufmachung tröstet über die Soundqualität einigermaßen hinweg.
Das Frontfoto und die verwendeten Schriften sind sehr ansprechend.
Zur CD gehört ein 8-seitiges Booklet mit vielen, vielen tollen Pics aus dem Jahr 1977, passt daher auch bestens zum Inhalt, auch wenn die Bilder nicht von der Show selbst sind.
Auch Infos zur Show, eine Auflistung der beteiligten Musiker usw. findet man im Booklet.
Fotos gibt´s auch noch auf der CD selbst, am Einlegeblatt innen und auch außen.
Weiters sieht man am Back-Cover noch einen Sitzplan der Halle von Binghampton, darüber dann die Tracklist der CD.
Beurteilung der CD - Gestaltung:*****

Zum Inhalt:
Der Titel "Second Night" kommt daher weil Elvis schon am Tag zuvor in Binghampton gespielt hatte, daher jetzt die zweite Nacht. Die Songlist ist schon etwas überraschend für diese Zeit, sind einige sehr nette Stücke dabei die Elvis 1977 nicht gerade jeden Tag gesungen hat.
Auch seine Stimmung ist sehr gut und sein Vorträge lassen keinerlei Schwäche oder Müdigkeit erkennen, insgesamt ist die Show doch deutlich über dem Durchschnitt der normalen 1977er Konzerte. Es scheint als hätte er seine gesundheitlichen Probleme für diesen Abend einfach abgelegt.
Beurteilung von Elvis´
Darbietung: ****

Zur Soundqualität:
Der Sound ist leider das große Minus dieser CD. Obwohl man alles gut hören kann, Elvis ist etwas im Hintergrund und die Zuschauer sind sehr laut und oft übertönen sie die Musik etwas - besonders die ersten Songs gehen etwas unter im Geschrei der Menge.
Die Aufnahme wurde zwar bearbeitet, war aber wohl schon von Haus aus nicht gerade ein Highlight. Dafür trifft die Macher der Cd aber keine Schuld, sie haben bestimmt das bestmögliche versucht. Jeder der Publikumsmittschnitte sammelt wird bald feststellen dass er viele im Regal hat die bei weitem nicht mit dieser mithalten können, diese liegt noch weit über der Schmerzgrenze.
Beurteilung der Soundqualität: **+

Details zum Inhalt:
Der Mittschnitt beginnt beim Also Sprach Zarathustra und endet erst nachdem Elvis schon "has left the building", es sind nämlich auch noch nach dem Closing Vamp die Ankündigungen und Souvenir-Anpreisungen von Al Dvorin enthalten.
Sowie Elvis mit See See Rider loslegt kann man schon bemerken in welch guter Form er sich an dem Tag der Show befindet, sehr kraftvoll vorgetragene Version. Dann kommt erst mal die ganze Routine mit den gleichen Songs wie in fast jeder Show. Interesant wird es beim Track Nummer 7, ein herrliches Blue Suede Shoes lässt sich Elvis heute entlocken. Der Song war 1977 sowieso nicht im Standartprogramm vertreten, und dann noch fulminant gebracht ist das schon ein kleines Highlight - das rockt gewaltig. Das ist aber lange nicht alles, den nach einer "Alltags-Version" von Teddy Bear/Don´t Be Cruel bringt Elvis eine Hammerleistung. Er schüttelt eine überragende Version von Heartbreak Hotel aus dem Ärmel, ein wahre Freude diese zu hören, absolut top.
Wenn wir schon bei den Highlights der Show sind, es geht sofort mit einem weiter. Ein Song der 1977 auch nur wenige Male zum Einsatz kam ist Bridge Over Troubled Water, und genau den lässt Elvis auch hier vom Stapel, und zwar gekonnt und sehr hörenswert. Erst beginnt er und singt ungefähr eine halbe Minute bis er wieder abbricht und nochmal anfängt, diesmal eine komplette Version abliefernd. Dann darf Sherill sein O Sole Mio an die Zuschauer bringen, die haben auch zusammen mit Elvis ihren Spass dabei. Ein gewohnte It´s Now Or Never Fassung folgt.
Und erneut hat Elvis eine kleine Besonderheit im Gepäck, er singt ein schönes Love Me Tender, keine Version mit den Fan-Unterbrechungen, nein, es tut unerhört gut das Lied aus dieser Show zu hören, Respekt. Wir sind bei den Band Introductions angekommen, die dauern sehr lange und jeder wird einzeln vorgestellt, die Musiker liefern Solis ab. Alles wird wieder mal vom "hard working man" Ronnie Tutt in den Schatten gestellt, dessen Hammer-Solo ruft auch bei den Zuschauern eine wahre Begeisterung hervor. Nachdem dies alles geschafft ist kommt Elvis mit dem aktuellerem Hurt, wie immer stimmgewaltig. Hound Dog dagegen ist dann der Tiefpunkt, was sein muss muss sein. Noch ist Elvis nicht am Ende angelangt, er setzt sich noch ans Klavier und was dabei herauskommt, ist ein gelungener Vortrag der Unchained Melody, gefolgt vom Schlusssong Can´t Help Falling In Love.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Die Soundqualität bringt leichte Abstriche, die Show aber hat viele Pluspunkte die einiges wettmachen und die als Kaufanreiz schon sehr verlockend sind.
Hat jemand viele Audience Aufnahmen zuhause, wird er auch mit der vorliegenden kein Problem haben, Audience-Skeptiker werden eher einen Bogen um diese Veröffentlichung machen.
Interessante, starke Show gegen mäßigen Sound heißt der Kampf mit dem man sich anlegen muss.
Gesamturteil: ***+

 

Snowbird

         

Tracklist:

Also Sprach Zarathustra
That's All Right, Mama
I Got A Woman
Love Me Tender
You Don't Have To Say You Love Me
Sweet Caroline
You've Lost That Lovin' Feeling
Polk Salad Annie
Band Introductions
Johnny B. Goode
Band Introductions
Something
Heartbreak Hotel
Blue Suede Shoes
Teddy Bear
Hound Dog
Snowbird
The Impossible Dream

Snowbird
(2001 / 02071)

Zur Aufmachung:
Auf den ersten Blick gefällt die Cd nicht unbedingt, keine Konzertaufnahmen auf dem Cover, nur private Schnappschüsse und die auch zu klein. Doch verbirgt sich ein kleines Juwel im nicht sofort sichtbaren Teil dieser Ausgabe. Die CD ist nämlich bereichert mit einem 12 seitigem Luxus-Booklet. Darin sind neben zahlreichen Fotos auch noch Anmerkungen zu einzelnen Tagen aus diesem Engagement, eine überaus feine Sache, damit wird vieles gutgemacht.
Das Label 2001, von dem die CD kommt, gibt uns hier im Inneren einen Vorgeschmack darauf, wie eine solche Ausgabe aussehen sollte: Ein umfangreiches Booklet mit tollen Fotos und infrmativem Text.
Beurteilung der CD - Gestaltung:*****+

Zum Inhalt:
Dies ist die Dinner Show vom 29.01.1971 in Las Vegas. Elvis ist wie üblich bei diesem Gastspiel in guter Stimmung, und dazu bringt er uns eine Besonderheit in seiner Songauswahl. Zu bemängeln wäre die Dauer der Shows zu dieser Zeit, das sind mal gut 40 Minuten und schon ist alles vorbei. Elvis´Vortrag ist jedenfalls durchgehend positiv zu bewerten.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****+

Zur Soundqualität:
Die Show kommt als Soundboard Aufnahme daher. Allerdings muss man einige Abstriche in Kauf nehmen. Der Sound ist nicht astrein wie auf manch anderer Soundboard CD. Trotzdem natürlich eine mehr als positive Veröffentlichung.
Beurteilung der Soundqualität: *****

Details zum Inhalt:
Die CD beginnt mit dem "2001 Theme", sofort daran folgt ein atemberaubend schnelles "That´s All Right Mama". In diesem Vegas 1971 Frühjahr-Gastspiel scheint er dabei regelrecht auf der Flucht zu sein. Zu dieser Vermutung bringt einen dieses Tempo. Ohne ein Wort zu sprechen beginnt er auch schon mit "I Got A Woman", ebenfalls geprägt durch Schnelligkeit, aber eine klasse Performance. "Love Me Tender" ist auch noch ganz nett. Am Ende scherzt er noch, dass er die Grippe hat, bezogen auf die verteilten Küsse. In seinem Vorträgen merkt man aber schnell, dass nichts von Grippe zu merken ist, die Show ist zu sehr von Power geprägt als das man eine Krankheit erkennen könnte. "You Don´t Have To Say You Love Me" hören wir jetzt, und das sehr gerne, gut gemacht. Bei "Sweet Caroline" hat er nicht die Klasse wie noch 1970, ist in Ordnung aber nicht das Bestmögliche. Keine negative Kritik ist bei "You´ve Lost That Lovin´Feeling" angebracht. Hier erledigt er seine Arbeit mit Bravour. Ein gewohnt rockiges "Polk Salad Annie" schließt sich an, immer ein Favorit, so auch diesmal. Die "Vorstellung der Bandmitglieder" bringt Elvis im Eiltempo durch, lediglich bei James Burton wird mit "Johnny B. Goode" unterbrochen. Elvis dampft richtig durch den Song. Noch den Rest der Bandmitglieder vorgestellt und schon kommt seine Version von "Something", macht er sehr schön (auch Kathy ist hier besonders hervorzuheben, klasse). Elvis zeigt uns nun wie alles begonnen hat, indem er "Heartbreak Hotel" intoniert, auch heute noch das Dynamit der 50er Jahre in der Stimme. "Teddy Bear" bringt er diesmal nicht als Medley, sondern als Solosong, auch eine kleine Besonderheit und zur Abwechslung mehr als nett. Ein Kraftakt steht danach auf dem Programm. Ich rede von "Hound Dog" (zuerst ein paar "You ain´t"-Rufe) in einer Powerversion. "Let´s do Snwobird" sagt Elvis. Das wollen wir doch gerne hören, einen Song den man live sonst nicht zu hören bekommt. Für sowas ist man enorm dankbar, selten und schön noch dazu. Zuerst bricht er ab, weil die Band zu langsam spielt, aber dann haut das hin und wir bekommen, was wir wollen. Der Song war auch der Namensgeber für sie CD.
Diesmal werden wir auch noch mit dem Abschlusssong belohnt, es ist nämlich "The Impossible Dream". Heute die letzte Nummer. Ein gekonnter Vortrag zum Ende einer schönen, aber leider zu kurzen Show. Einige Klänge vom "Closing Theme" sind auch noch zu hören.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Schon aufgrund des ultrararen Titel Snowbird sollte man hier zugreifen. Der Song rechtfertigt den Kauf allemal. Auch das nicht so alltägliche Showende mit "The Impossible Dream" ist noch als Kaufgrund zu empfehlen. Der Rest der Show ist 1971 Standart, was bedeutet, dass es sich im Ganzen um eine sehr hörenswerte Show handelt. Das Booklet und die raren Songs sollten genügen, um eine unbedingte Kaufempfehlung zu vergeben.
Gesamturteil: *****+

 

Sold Out In Dixie

         

Tracklist:

Also Sprach Zarathustra
See See Rider
I Got A Woman/Amen
Love Me
If You Love Me
Love Me Tender
All Shook Up
Teddy Bear/Don't Be Cruel
Hound Dog
The Wonder Of You
Burning Love
Introductions
Johnny B. Goode
School Days
Bridge Over Troubled Water
T-R-O-U-B-L-E
I'll Remember You
Let Me Be There
American Trilogy
Funny How Time Slips Away
Little Darlin'
Mystery Train/Tiger Man
Can't Help Falling In Love
Closing Vamp

Sold Out In Dixie
(Rock legends CD 1007)

Zur Aufmachung:
Eine CD mit einem sehr gelungenen Cover hat man vor sich liegen, da gibt es nichts auszusetzen an dieser Aufmachung. Das Klapp-Cover beinhaltet 4 großartige Live-Bilder von Elvis im Indian Feather Suit, eine Freude für die Augen. Die beiden Fotos im inneren zeigen Elvis Sekunden vor der Show bzw. als er zur Bühne hochgeht. Das Back-Cover besticht ebenfalls durch ein fantastisches Foto von Elvis mit der Gitarre beim Eröffnungsblock seiner Show, daneben dann die Song-Auflistung. Sowohl am Frontcover als auch am Backcover findet man einen Hinweis, wann und wo die zu hörende Show aufgenommen wurde.
Die CD selber sieht auch gut aus, dunkelrot mit weißer Schrift und einer Silhouette vom jungen Elvis
Beurteilung der CD - Gestaltung:******

Zum Inhalt:
Die CD bringt uns in den Genuss der Evening Show vom 2.6.1975 in Mobile / Alabama. Das auf dem Cover vermerkte "complete" stimmt allerdings nicht so ganz, so ist der Eröffnungsblock mit dem "Opening Theme" und "See See Rider" sowie "I Got A Woman" nicht aus dieser Show, sondern aus der Show in Memphis die auf der CD "Steamroller Blues" zuerst zu hören war. Bei "Amen" wechselt es dann in die Show vom 2.6.75 und erst ab hier stimmt die Sache wieder. Elvis ist wie immer bei dieser Tour im Sommer 1975 bestens aufgelegt und die Show, die er bringt, ist von hohem Standart. Zu hören gibt es zwar keine raren und seltenen Songs, dafür aber kraftvoll dargeboten. Zwischendurch immer wieder spaßige Sprüche und ein Elvis der den Kontakt mit den Fans liebt.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****

Zur Soundqualität:
Die Aufnahme kommt vom Soundboard und ist somit von hoher Qualität, wenngleich es auch bessere gibt.
Sound Freaks werden sicher nicht voll zufrieden sein, der Normalhörer wird aber bestens bedient sein mit dem vorliegendem Produkt.
Beurteilung der Soundqualität: *****

Details zum Inhalt:
Von dieser Tour liegen inzwischen viele Konzerte als Soundboard Aufnahmen vor, so beinhaltet auch diese CD die für damals typische Tracklist, ohne besondere Überraschungen. Was Elvis hier aber von sich gibt ist vom feinsten und macht Appetit auf ein mehrmaliges hören. Die Show ist nahezu perfekt, Elvis gibt sein bestes und Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf.
Nach dem Eröffnungsblock der uns hier fälschlicherweise für den vom hier zu hörenden Konzert verkauft wird, steigen wir erst bei "Amen" in die tatsächliche Evening Show vom 2.6.1975 ein.  Und dann sind wir auch schon im Oldie Block der uns zurückversetzt in die 50er Jahre, unterbrochen nur durch den aktuelleren Titel "If You Love Me Let Me Know". Die Oldies werden im typischen 70er Stil vorgetragen, aber nicht heruntergedroschen wie teilweise 1976 oder 1977.
Bei den aktuelleren Songs wie "Burning Love" oder "Let Me Be There" ist Elvis aber kaum zu bremsen und legt mächtig Power in seinen Vortrag, dies gilt besonders auch für das topaktuelle "T-R-O-U-B-L-E". Noch hervorzuheben sind die tollen Versionen von "Bridge Over Troubled Water" und auch "I´ll Remember You".
Als Fazit kann man sagen das kein einziger Song wirklich schlecht wegkommt, Elvis ist absolut in Höchstform. Zur Bandvorstellung wäre noch zu sagen das jeder Musiker sein Soli spielt, Elvis singt zu Burton´s Vorstellung auch "Johnny B. Goode".
Am Ende der Show nach "Little Darlin´" beginnt Elvis mit seiner Schlussrede, schiebt dann aber noch ein wirklich raues "Mystery Train / Tiger Man" Medley ein, welches nochmal richtig Schwung in die Show bringt. Das war´s dann aber und er bringt den Auftritt mit "Can´t Help Falling In Love" zu Ende.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Ein Highlight ist diese CD. Besonders für alle, die keine der anderen Shows dieser Tournee auf Cd ihr eigen nennen können. Für die anderen ist es eine nette Ergänzung oder ein weiterer Schritt um vielleicht eines Tages alle Konzerte der Tour in der Sammlung zu haben. Durch das hohe Niveau der Show und einem Elvis der hier als perfekter Entertainer in Erscheinung tritt, kann man die Cd bedenkenlos jedem empfehlen.
Gesamturteil: *****

 

Something For Everybody & Pot Luck With Elvis

         

Tracklist:

There's Always Me (2)
Give Me The Right (2)
It's A Sin (2)
Sentimental Me (1)
Starting Today (1)
Gently (2)
I'm Coming Home (4)
In Your Arms (1)
Put The Blame On Me (2)
Judy (1)
I Want You With Me (1)
I Slipped, I Stumbled, I Fell (16)
Kiss Me Quick (1)
Just For Old Time's Sake (3)
Gonna Get Back Home Somehow (2)
(Such An) Easy Question (3)
Steppin' Out Of Line (movie version)
I'm Yours (splice of takes 1, 6 and work part 2)
Something Blue (1)
Suspicion (1)
I Feel That I've Known You Forever (1)
Night Rider (2)
Fountain Of Love (2)
That's Someone You Never Forget (5)

Something For Everybody & Pot Luck With Elvis
(Memory 2004-2)


Zur Aufmachung:
Die Aufmachung dieser CD ist wunderbar gelungen. Das Cover besticht durch ein herrliches Foto von Elvis. Man wird anhand der Coveraufmachung auch an die beiden Original Alben erinnert, auf denen die Songs dieser CD damals erschienen sind. Das Frontcover lässt sich aufklappen, in den Innenseiten ist ein weiteres schönes Farbfoto und ein Text mit Infos und Ziel zu dieser Veröffentlichung. Auf dem Backcover ist neben der Tracklist auch noch ein Text und zwei s/w Fotos von Elvis. Der Silberling selbst ist ebenfalls schön gemacht, auch ihn ziert ein Bild von Elvis. Insgesamt wunderschön zum anschauen das Ganze.
Beurteilung der CD - Gestaltung:******

Zum Inhalt:
Den Inhalt bilden die Songs der beiden Alben "Something For Everybody" und "Pot Luck",wie auch der Titel der CD bereits aussagt. Die Reihenfolge der Songs wurde exakt von den Original Alben übernommen. Aber die Lieder selber sind alle nicht die Mastertakes, sondern durchwegs Alternativ-Versionen. Die Alben erschienen damals 1961 bzw. 1962. Das Material, welches hier enthalten ist, gehört größtenteils zu den besten Stücken von Elvis aus jener Zeit. Studiogespräche sind nicht vorhanden, auch keine abgebrochenen Takes oder sonstige Schnipsel. Durchwegs handelt es sich um vollständige Stücke.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ******

Zur Soundqualität:
Die Soundqualität ist hervorragend. Alle Titel sind in Stereo zu hören und haben RCA Qualität. Die Leute vom tschechischen Label "Memory" haben sich große Mühe gegeben mit dieser Ausgabe. Wie auch am Cover vermerkt, wurden alle Songs digitally remastered.
Beurteilung der Soundqualität: ******

Details zum Inhalt:
Die Songs im einzelnen sind jedem Elvis Fan ein Begriff und müssen hier nicht einzeln besprochen werden. Es handelt sich wie erwähnt um Alternate Takes der bekannten Songs, und zwar um die besten Alternate Takes davon.
Viele klingen den endgültigen Versionen sehr ähnlich, einige weisen deutliche Unterschiede auf. "Kiss Me Quik Take 1" zum Beispiel klingt noch recht anders als der Master. "Suspicion" ist auch noch weit vom Master entfernt. "I´m Yours" ist zusammengeschnitten aus dem Take 1 und dem overdubbed Master plus workpart 2, da singt hier Elvis zuerst solo, in der zweiten Hälfte dann singt er im Duett mit sich selbst. Von "Steppin´Out Of Line" haben wir hier die Movie-Version vorliegen. Ebenfalls sind alle Lieder in der vollständigen Länge zu hören, ohne, dass früher ausgeblendet wird wie hin und wieder bei RCA der Fall.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
In Summe gesehen eine schöne Veröffentlichung, für die man jederzeit eine Kaufempfehlung abgeben kann. Die meisten Stücke wurden inzwischen auch von RCA veröffentlicht, allerdings weit verstreut auf vielen Tonträgern. Wer also jede RCA Ausgabe hat, wird auch hier nicht viel neues finden, aber es trotzdem schön hier alle diese Takes zusammengefasst zu haben. Und optisch macht sich die CD wirklich sehr gut in einer Sammlung, also es pricht nichts gegen einen Kauf.
Gesamturteil: ******

 

Spanish Eyes

         

Tracklist:

See See Rider
I Got A Woman/Amen
Love Me
Tryin' To Get To You
All Shook Up
Love Me Tender
You Don't Have To Say You Love Me
Hound Dog
Fever
Polk Salad Annie
Why Me, Lord
Suspicious Minds
Band introductions
I Can't Stop Loving You
Help Me
Bridge Over Troubled Water
Let Me Be There
Spanish Eyes
Big Boss Man
Funny How Time Slips Away
Can't Help Falling In Love

Elvis - Spanish Eyes
(Fort Baxter 2099)


Zur Aufmachung:
Von Fort Baxter kennt man schon bessere Cover-Gestaltungen als die hier vorliegende. Die CD selbst liegt in einem Papp-Schuber und ist in blau gehalten.
Dieser Papp-Schuber zeigt auf der Vorderseite eine Profilaufnahme von Elvis´ Gesicht. In der Art einer Split Screen ist es einmal in blau und einmal in rot gehalten und ist nicht allzu ansprechend. Die Hinterseite zeigt die Tracklist auf blauem Hintergrund und dazu 2 Fotos sowie Aufnahmeort und Datum der Show. Die Fotos sind als Aufnahmen in Lake Tahoe ausgewiesen, stammen in Wirklichkeit aber von der Closing Show in Vegas am 2.9.1974, von der Show mit der bekannten Drug-Story, die man auf der Baxter CD "Desert Storm" hören kann.
Beurteilung der CD - Gestaltung:***

Zum Inhalt:
Diesmal wird uns eine Show aus dem Sahara Tahoe Hotel in Lake Tahoe zu Ohren gebracht. Konzerte aus den dortigen Engagements in guter Qualität gibt es nicht wie Sand am Meer, daher eine sehr willkommene Veröffentlichung. Den Angaben auf der Cd nach, handelt es sich um die Midnight Show vom 24. Mai 1974.
Die Show selbst ist absolut in Ordnung, Elvis gibt eine solide Vorstellung und begeistert mit guten Vorträgen.
Die Tracklist bringt uns keine besonderen Highlights. Nur der Titelsong der CD "Spanish Eyes" sticht aus dem Standartrepertoire heraus.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ****+

Zur Soundqualität:
Es geht hier um eine Soundboardaufnahme, die ist als stark einzustufen. Der Sound ist sehr gut und macht Appetit auf ein mehrmaliges anhören der CD.
Hier hat Baxter nicht nachgelassen und wir hören ein sorgfältig bearbeitetes Tape, in einer für Baxter typischen hohen Qualität.
Beurteilung der Soundqualität: *****

Details zum Inhalt:
Der erste Song, den wir hören ist "See See Rider", gefolgt gleich von einigen Oldies aus den wilden Fünfzigern.
Elvis legt eine strenge Performance an den Tag, keine echten Durchhänger, musikalisch gesehen eine tolle Show.
Nach mehr als der Hälfte der Show kommt dann der erste wirklich aktuelle Titel, es ist "Help Me", welcher gerade eben erst als Single auf den Markt kam. Schöne Fassungen von "Bridge Over Troubled Water" und "Let Me Be There" folgen und jetzt kommt der eigentliche Höhepunkt in Sachen "seltene Songs": Elvis bringt nämlich als Geburtstagssong für Linda Thompson "Spanisch Eyes", und das wirklich herrlich vorgetragen. Er hat den Titel zwar öfter live gebracht, aber er war nicht ständig in seinen Auftritten vertreten, und Aufnahmen in derart guter Qualität sind erstrecht rar.
Mit "Big Boss Man" - wird von Elvis einfach genial gesungen - schießt er noch einen tollen Titel hinterher, bevor wir schon fast am Ende der Show angekommen sind. Er fragt auch noch das Publikum, was sie hören wollen, und eine Menge Songs werden gerufen, z.B. "Old Shep" und "Steamroller", aber er geht dann doch leider (Old Shep wäre ein Hammer gewesen) auf keinen Wunsch ein und singt stattdessen "Funny How Time Slips Away". Es folgt als letzter Song noch "Can´t Help Falling In Love".

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Wenn man die Aufmachung nicht zu ernst nimmt und hinten anstellt, sich dafür auf den Inhalt festlegt, dann gehört diese CD durchaus zur oberen Liga und ist als Bereicherung für jede Sammlung zu sehen.
Besonders wenn man aus dieser Zeit (1974) nichts oder nicht viel hat, sollte man nach dieser Ausschau halten, sie repräsentiert den damaligen Elvis sehr gut.
Gesamturteil: ****+

 

Stax Trax

         

Tracklist:

If You Talk In Your Sleep
Mr. Songman (alt. take)
Promised Land (echo version)
Love Song Of The Year
Help Me
*Sweet Sweet Spirit
Your Love's Been A Long Time Coming
Thinkin' About You
You Asked Me To
It's Midnight
There's A Honky Tonk Angel

* Rehearsal March 30, 1972

Stax Trax
(BILKO CD 1591)


Zur Aufmachung:
Die Aufmachung an und für sich ist schon ansprechend, aber ein Live Foto von Elvis auf ein Album mit Studio-Songs, das hat irgendwie den Anschein von Thema verfehlt. Hier hätte man durchaus ein passenderes Bild wählen können, auch in Farbe wäre besser gewesen.
Die Innenseite vom Frontcover bringt uns noch einige Infos darüber, welche Musiker zu hören sind und (viel zuwenig) zu den Titeln auf der CD.
Beurteilung der CD - Gestaltung:***+

Zum Inhalt:
Auf dieser Scheibe bekommen wir Songs aus den Sessions in den Stax Studios in Memphis, eingespielt wurden die Tracks vom 10. bis 16.12.1973.
Das Songmaterial gehört zur besseren Hälfte dessen, was wir von den 70er Jahren kennen. Auch Elvis hat sich sehr bemüht anständige Versionen davon abzuliefern, mit einigen Songs aus dieser Session hatte er auch recht beachtliche Hits landen können. Wir bekommen die Aufnahmen hier undubbed, zum Teil sogar als Alternativ Versionen.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****

Zur Soundqualität:
Die Soundqualität ist zwar nicht dazu angetan sich mit einer  RCA Veröffentlichung zu messen, trotzdem aber durchaus mehr als befriedigend.
Vom Standpunkt der Klangqualität muss man vor einem Kauf der CD auf keinen Fall zurückschrecken, ein recht anständiges Produkt wurde uns hier vorgelegt.
Beurteilung der Soundqualität: *****

Details zum Inhalt:
Gleich zum Beginn bekommen wir einen Alternativ-Track von "If You Talk In Your Sleep", dazu natürlich wie der Name der CD schon sagt auch undubbed.
Nicht wirklich ein großer Unterschied zum bekannten Take, aber wer hat nicht gerne jeden Take eines Songs in der Sammlung.
Auch Track 2 ist ein Alternate - Take, wir sind bei "Mr.Songman", wieder sehr ähnlich dem Mastertake, auch genauso schön wie dieser.
"Promised Land" kommt jetzt, die "echo" Version. Tatsächlich kann man ein starkes Echo hören bei Elvis´ Gesang. Die veröffentlichte Single-Fassung davon gefällt mir doch besser, aber das muss ja nicht bei jedem so sein.
Als nächstes folgt die undubbed Version von "Love Song Of The Year", gefällt sehr gut in der Fassung.
"Help Me" ist ebenfalls undubbed und ein schönes Hörerlebnis. Im Anschluss hören wir Elvis sogar wie er sich ein wenig an "Sweet Sweet Spirit" versucht, leider aber zu kurz, er bricht ab und meint es sei genug - schade.
Zu den restlichen fünf Songs  braucht man keine zusätzlichen Bemerkungen machen, es sind diese alle undubbed Versionen von "Your Love´s Been A Long Time Coming", "Thinkin´About You, You Asked Me To", "It´s Midnight" (sehr schön es so hören zu können), "There´s A Honky Tonk Angel".
Mit Ausnahme von "It´s Midnight" wurden vier der letzten fünf genannten Songs auch kurz nach Elvis´Tod auf den Platten "Our Memories Of Elvis Vol.1 bzw. Vol.2" veröffentlicht.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Unverzichtbar ist diese Scheibe schon wegen der Altenativ-Tracks, aber auch sonst ein schönes Stück in der Sammlung. Immer wieder eine Freude, die Lieder mal so zu hören wie sie eingespielt wurden, ohne die ganzen zusätzlichen Stimmen und Instrumente die bei der Overdubb-Session hinzugefügt wurden.
So macht sich mancher Elvis-Klassiker wieder ganz anders als man ihn jahrelang kennt
Gesamturteil: *****+

 

Still RocKING The Nation

         

Tracklist:

Also Sprach Zarathustra
See See Rider
I Got A Woman /Amen
Love Me
Fairytale
You Gave Me A Mountain
All Shook Up
Teddy Bear/Don't Be Cruel
And I Love You So
Jailhouse Rock
Fever
America
Introductions
Early Morning Rain
What'd I Say
Johnny B. Goode
Band Solos
Love Letters
School Days
Hurt
Hound Dog
Danny Boy (S. Nielsen)
That's All Right
Blue Christmas
Mystery Train/Tiger Man
Funny How Time Slips Away
Can't Help Falling In Love
Closing Vamp

Still RocKING The Nation
(Disc `Le Roi´/ 0376)


Zur Aufmachung:
Auf dem Frontcover sehen wir ein s/w Foto von Elvis im Trainingsanzug, ein nicht gerade vorteilhaftes Foto - Elvis sieht nicht so umwerfend darauf aus.
Daneben noch drei - leider- kleine Fotos in Farbe, die zeigen uns wiederum einen besser aussehenden Elvis On Stage. Besser wäre es gewesen, man hätte das Foto auf der Rückseite des aufklapparen Frontcovers vorne verwendet, das ist ein absolut starkes Bild von Elvis in Action. Auf der Innenseite dann nochmal drei Farbfotos, eines davon wieder im Trainigsanzug.
Am Backcover noch ein kleines Farbfoto von Elvis Live und alle Daten zur Show plus die Songlist.
Beurteilung der CD - Gestaltung:****


Zum Inhalt:
Die Shows vom Sommer 1976 sind nicht gerade Meilensteine in Elvis´ Karierre, diese sticht da in keiner Weise heraus. Eine erbärmliche Songauswahl, lediglich vier etwas aktuellere Songs, der Rest alles Oldie Material, und ein wahnsinnig langer Teil der Show wird verwendet für die Bandvorstellung.
Elvis trägt sie Songs auch nicht unbedingt enthusiastisch vor, alles in allem nicht sehr berauschend. Es ist das Konzert aus Huntsville vom 6. Sept. 1976 um 20´30 Uhr (Evening Show). Die Fans waren damals begeistert, aber ein Vergleich mit anderen Shows zeigt uns heute, dass Elvis damals wahrlich keine königliche Leistung brachte. Elvis war auch sehr gesprächig, die 8.000 Fans hat es sicher nicht gestört.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ***+

Zur Soundqualität:
Die Soundqualität ist da schon erfreulicher als die Vorträge von Elvis (Ausnahmen gibt es aber auch davon). Ein Soundboard-Mitschnitt in recht ordentlicher Qualität und gutem Mix. Die CD ist einzureihen im Mittelfeld der Soundboard Veröffentlichungen, soll heißen, es gibt bessere, aber auch viele schlechtere.
Der Klang ist jedenfalls sehr zufriedenstellend.
Beurteilung der Soundqualität: *****

Details zum Inhalt:
Die CD beginnt mit "Also Sprach Zarathustra". Glaubt man beim ersten Song "See See Rider" noch einen vor Kraft und Power strotzenden Elvis serviert zu bekommen, so ändert sich das dann leider bald. Aber "See See Rider" rockt wirklich wild, hört sich verdammt gut an. Der übliche Routineblock mit "I Got A Woman / Amen" folgt wie gewohnt. "Love Me" haut auch niemand vom Hocker. Dann wirds zum ersten Mal aktueller mit einer ordentlichen Version von "Fairytale", daran ist nichts auszusetzen. Ohne Höhepunkte folgen "You Gave Me A Mountain" und die 50´s Songs "All Shook Up" und "Teddy Bear / Don´t Be Cruel".
Nun kommen wir nochmal zu einigermaßen neuerem Material, Elvis bringt einen schönen Vortrag von "And I Love You So", worauf es aber schon wieder zu den alten Zeiten zurückgeht - zum "Jailhouse Rock". Auch "Fever" hat schon einge Jahre auf dem Buckel und ist eine Version wie wir sie zig-fach kennen.
Jetzt aber folgt ein seltenes Highlight, es ist das Lied "America", das Ende wird nochmal wiederholt und Elvis legt sich hier mehr ins Zeug, das danken ihm auch die Fans in der Halle mt viel Applaus. Eine endlos lange Bandvorstellung ist an der Reihe, da muss man schon einige Geduld aufbringen, bis das vorbei ist. Elvis singt dazu auch einige Songs, wie "What´d i Say" oder "Johnny B. Good", beide allerdings ohne jede Mühe in den Vortrag zu stecken. Besser ist da schon "Early Mornin´Rain" zur Vorstellung von John Wilkinson. Jerry Scheff darf gleich zwei Solis bringen, das zweite ist allerdings ein tolles Stück und macht das zuhören zum Genuss. Zu Brigg´s Piano Solo hören wir Elvis mit "Love Letters", darauf noch das Orchester mit "School Days" und es ist geschafft. Der nächste Pluspunkt der Show folgt mit "Hurt", auch wieder mit Wiederholung am Ende - hier ist wieder ein kraftvoller Elvis am Werk.
Aber bei "Hound Dog" ist die Kraft wieder raus, leier,leier,leier....
Elvis genehmigt sich eine Auszeit und lässt nun Sherrill Nielsen "Danny Boy" singen, der macht das recht ordentlich. Es folgt der Gitarrenteil, zuerst "That´s All Right", danach "Blue Christmas", auch hörenswert. Elvis drückt nochmal leicht aufs Gas mit dem Medley "Mystery Train/Tiger Man", das bringt nochmal rockige Stimmung.
Das Ende naht und wir hören noch "Funny How Time Sleeps Away", und zu guter letzt gibts noch das obligatorische "Can´t Help Falling In Love". Das letzte auf der CD ist dann der "Closing Vamp".

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Was die Qualität angeht, so kann man ohne weiteres zugreifen. Was den Inhalt betrifft sieht die Sache schon anders aus.
Die "Alles-Sammler" müssen natürlich auch dieses Produkt haben, aber wenn jemand auf der Suche nach selten vorgetragenen Songs ist oder nach einer Show, die vor Power nur so strotzt, so ist er mit dieser CD nicht gut bedient, besser daran vorbeigehen.
Zu empfehlen auch noch für diejenigen, die sonst wenig oder kein Material von 1976 haben, um einen Eindruck aus dieser Zeit von Elvis zu bekommen.
Gesamturteil: ****

 

The Continung Story Of Memory Records

         

Tracklist:

C. C. Rider (Las Vegas 05.02.1970 D/S, taken from "International Earthquake" CD) 
In The Ghetto (Las Vegas 05.02.1970 D/S, taken from "International Earthquake" CD)  
Long Tall Sally (Las Vegas 03.02.1970 D/S, taken from "Have Some Fun Tonight" CD) 
Kentucky Rain (Las Vegas 03.02.1970 D/S, taken from "Have Some Fun Tonight" CD)  
What Now My Love (Las Vegas 26.08.1973 M/S, taken from "Caught In The Act" CD)  
Let Me Be There (Las Vegas 26.01.1974 O/S, 1st live version, taken from "Something Old, Something New" CD)  
Help Me (Las Vegas 26.01.1974 O/S, 1st live version, taken from "Something Old, Something New" CD)  
Steamroller Blues (Las Vegas 10.2.1973 M/S, taken from "Turning Up The Heat In Las Vegas" CD)  
A Big Hunk O'Love (Las Vegas 3.09.1972 M/S, taken from "The King Of Neon Jungle" CD)  
Turn Around, Look At Me / Tryin' To Get To You (Milwaukee 28.06.1974, taken from "In Dreams Of Yesterday " CD)  
Big Boss Man You (Milwaukee 28.06.1974, taken from "In Dreams Of Yesterday" CD)  
And I Love You So (Las Vegas 27.03.1975 M/S, taken from "Aztec King" CD)  
Fairytale (Las Vegas 27.03.1975 M/S, taken from "Aztec King" CD)  
If You Love Me Let Me Know (Lake Tahoe 30.04.1976 M/S, taken from "Slippin' And Slidin'" CD) 
Love Letters (Charleston 24.07.1976 E/S, taken from "Charleston Rocks" CD)  
Hurt (Charleston 24.07.1976 E/S, taken from "Charleston Rocks" CD)  
America The Beautiful (Portland 26.11.1976, taken from "Last Time In Portland" CD)  
I've Lost You (Las Vegas 20.08.1970 D/S, taken from "A Dinner Bell In Vegas")  
Memphis Tennessee / One Night (Las Vegas 20.08.1970 D/S, taken from "A Dinner Bell In Vegas")  
Sweet Inspiration (Las Vegas 20.08.1970 M/S, taken from "A Bright Midnight With Elvis")  
More / Bridge Over Troubled Water(Las Vegas 20.08.1970 M/S, taken from "A Bright Midnight With Elvis")  
Sweet Caroline (Portland 11.11.1970, taken from "On The Road Again" CD)  
Blueberry Hill / How Great Thou Art (Portland 11.11.1970, taken from "On The Road Again" CD) 
Little Sister / Get Back (medley, Portland 27.04.1973, taken from "Shining In Portland" CD)  
I'm Leavin' (Portland 27.04.1973, taken from "Shining In Portland" CD)  
T.R.O.U.B.L.E. (Las Vegas 18.08.1975 O/S, taken from "Las Vegas In Gypsy Style" CD)  
It's Now Or Never (Las Vegas 03.12.1976 D/S, taken from current CD release "Now - Or Never!")

The Continiung Story Of Memory Records
(Memory Records - CD MR 2043-p)


Zur Aufmachung:
Ein fröhlicher Elvis lacht uns auf der Cover-Vorderseite an, umgeben von Gold- und Platin Platten, die in der Raquetball-Halle in Graceland an den Wänden hängen. Das Ganze ist dann noch goldfarben umrahmt worden und der Titel ebenfalls in goldfarben aufgedruckt. Damit wurde das Cover dem Thema der CD sehr gut angepasst (die CD schmückt nochmal das gleiche Bild). Im Inneren des aufklappbaren Covers kann man mehr über die Entstehung und der Geschichte des Memory Labels erfahren. Anschließend gibt es noch eine Auflistung aller veröffentlichten CD´s dieses in Tschechien beheimateten Labels. Das Einlegeblatt zeigt in der Innenseite nochmal alle Cd´s in Bildform. Am Back-Cover ist dann die Tracklist zur vorliegenden CD abgedruckt.
Beurteilung der CD - Gestaltung:***

Zum Inhalt:
Diese CD ist ein "Best Of" der vergangenen Veröffentlichungen von Memory, aber nur mit Songs aus deren Live CD´s. Von jeder erschienen Live CD aus den Jahren 1999-2004 wurden ein bis zwei Titel genommen, und um es attraktiver zu machen hat man noch zwei weitere bisher nicht auf Memory veröffentlichte Songs hinzugefügt. Das ergibt so einen Querschnitt durch die Jahre 1970 bis 1976. Einige dieser ausgewählten Highlights sind recht seltene Titel die leider bisher von Elvis´ Plattenfirma noch überhaupt nicht auf Tonträger erhältlich sind. Leider ist nichts über eine Existenz von Aufnahmen in Soundboard-Qualität bekannt, deshalb muss man schon froh sein die Songs überhaupt als Audience-Aufnahmen hören zu können, teilweise sind sie auch von wirklich sehr guter Qualität. Die Cd zeigt dem Hörer einen energischen Elvis, der gerne mal spontan mit einer ungeplanten Programmänderung überrascht.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****

Zur Soundqualität:
Memory hat in der Vergangenheit sowohl Soundboard- als auch Audience Aufnahmen veröffentlicht. Auf dieser Cd findet man von beiden etwas, daher ist die Qualität auch schwankend von gut bis befriedigend. Auch bei den vielen Songs deren Ursprung Publikumsaufnahmen sind, gibt es wieder Unterschiede, manches ist hervorragend und manches durchschnittlich von der Soundqualität. In Anbetracht der Situation wie diese Aufnahmen oft zustande kamen, und der Berücksichtigung, dass die Aufnahmegeräte bei weitem nicht mit der heute zur Verfügung stehenden Technik zu vergleichen sind, ist das Ergebnis doch sehr erfreulich.
Beurteilung der Soundqualität: ***+

Details zum Inhalt:
Die Anordnung der Songs entspricht hier der jeweiligen Veröffentlichung der CD die für den jeweiligen Song als Quelle diente, das heißt die Songs von Elvis sind aus allen Jahren hier bunt zusammengemischt.
Neben den bekannten Songs gibt es einige echte Leckerbissen, etwa der Song Sweet Inspiration, von Elvis am 20.08.1970 gesungen. Andere interessante Medleys sind unter anderem:
Turn Around, Look At Me / Tryin´To Get To You
Memohis Tennessee / One Night
More / Bridge Over Troubled Water
Blueberry Hill / How Great Thou Art.
Für die Bonus-Tracks wurden Faded Love (7.8.1973 Las Vegas) und Pieces Of My Life (Ashville 24.7.1975) gewählt. Letzterer war zwar schon auf einer CD eines anderen Labels zu bekommen, hier hat man aber eine andere Quelle verwendet und hat so das Vergnügen das Lied zum ersten Mal in der korrekten Bandgeschwindigkeit hören zu können.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Dies CD ist bestens für die Fans geeignet die mit Audience-Aufnahmen nicht viel Freude haben und daher grundsätzlich auch keine kaufen. Hier können sie trotzdem die Highlights in guter Qualität bekommen, ohne viel Geld für alle möglichen Cd´s ausgeben zu müssen. Mit einem einzigen Kauf ist man im Besitz einiger seltenen Stücke die man zumindest einmal gehört haben sollte. So gesehen ist diese Veröffentlichung für viele ganz nützlich. Für Alles-Sammler oder Sammler der Memory Serie ist es ohnehin ein Pflichtkauf.
Fazit: Für den "normalen" Fan kein Muss, aber eine Bereicherung.
Gesamturteil: ****

 

The Cover-Up

         

Tracklist:

1. August 16th 1977
2. I Really Don´t Want To Know (Jacksonville 30.05.1977)
3. Cover-Up
4. The Truth Comes Out
5. Help Me (Lincoln 20.06.1977)
6. Geraldo Rivers Asks Why And Who
7. Keeping An Eye On The King
8. How Great Thou Art (Tempe 23.03.1977)
9. Dr. Nick Speaks Out
10.Dr. Nick Again
11.Bridege Over Troubled Water
12.Proof Of Cover-Up
13.Warning Signs
14.Unchained Melody (Lincoln 20.06.1977)
15.Famous People Speaks About Elvis
16.More Famous People Speak About Elvis
17.Hurt (Johnson City 19.02.1977)
18.Elvis´ Close Friends Speak

The Cover-Up
(Memory - CD MR 2040-2)


Zur Aufmachung:
Die erste CD in der Memory Reihe, die mit einem mehrseitigem Booklet aufwarten kann, eine überaus erfreuliche Entscheidung vom Memory Team.
Man findet darin einige nette Fotos und viel zu lesen, natürlich passend zu dem, was man auf der CD hört.
Das Frontcover zieren zwei schöne Fotos vom "späten" Elvis, eines in Farbe, das andere in s/w, beide mal mit Mikrofon in der Hand beim singen.
Am Backcover ist ein Foto von der Wagenkolone auf dem Weg zum Friedhof zu sehen, daneben die Tracklist der CD. Nimmt man die CD aus der Halterung, sieht man auf der Inlay-Innenseite noch etliche Zeitungen vom August 1977 abgebildet, und weitere Bilder die den Leichenwagen beim verlassen von Graceland zeigen.
Und auch die CD selbst ist eine schöne Picture-CD, die ganze Aufmachung ist sehr gelungen.
Beurteilung der CD - Gestaltung:*****

Zum Inhalt:
Die CD hat viele interessante Tondokumente zum Inhalt. Zum einen bekommen wir Live-Tracks von 1977 und zum anderen viele Interviews, Mitschnitte von Pressekonferenzen, Aussagen berühmter Persönlichkeiten, Mitglieder der Memphis Mafia, Ärzte, die bei der Autopsie mitgewirkt hatten, Ginger Alden und einige mehr.
Es wird versucht, die letzten Stunden in Elvis´ Leben aufzuarbeiten. Weiters wird der Versuch unternommen, die Rolle der Medikamente in Verbindung mit Elvis´ Tod zu eruieren. Beim hören dieser CD bekommt man mit aller Wucht wieder mal die traurige Gewissheit zu spüren, dass auch Elvis nur ein Mensch mit Schwächen war. Diese historischen Tondokumente stimmen sehr traurig, man wird wieder mit der Realität konfrontiert, die man gerne mal zu verdrängen versucht.
Zwischen den einzelnen Berichten hat man noch einige Songs untergebracht. Aufgenommen aus verschiedenen Konzerten im Jahr 1977, zeigen sie einen Elvis, der es noch in keinster Weise verlernt hat, die Fans mit großartigen Vorträgen zu unterhalten.
Beurteilung von Elvis´ Darbietung (nur der Gesang auf der CD wird beurteilt): *****

Zur Soundqualität:
Die Soundqualität teilt sich auf dieser CD in zwei unterschiedliche Lager. Was die Songs angeht, handelt es sich ausschließlich um Audience Recordings, und die sind durchweg von angenehmer Qualität. Auch hat man bei der Wahl der zu hörenden Songs eine gute Auswahl getroffen, man kann sie für die CD als Bereicherung sehen.
Die Newsbeiträge, Interviews, Kommentare usw., die den Hauptteil der CD ausmachen, sind durchgehend von einer guten Qualität. Man hört jedes gesprochene Wort klar und deutlich.
Beurteilung der Soundqualität (Songs): ***+
Beurteilung der Sprechpassagen: *****

Details zum Inhalt:
Dieser Silberling führt den Hörer zurück zu dem Zeitpunkt, der für jeden Elvis Fan ein enormer Schock war. Es beginnt beim aufarbeiten der Ereignisse vom 16.8.77, den Tag an dem Elvis uns verlassen hat. Ginger Alden schildert die Geschehnisse aus ihrer Sicht und schildert nochmal, was Elvis an diesem Tag gemacht hat. Es folgen verschiedene Reportagen, Interviews mit Elvis´ Stiefbrüdern und Ärzten. Auch Teile der Pressekonferenz von West/Hebler sind zu hören.
Erschreckende Details über die Rolle der Medikamente und wie sie im Zusammenhang mit dem Tod von Elvis standen, werden zu erforschen versucht.
Auch Freunde und Persönlichkeiten kommen zu Wort und sprechen über Elvis. Zwischen den einzelnen Beiträgen hat man insgesamt noch 6 Songs untergebracht, die man der Tracklist entnehmen kann.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung ist eine willkommene Abwechslung zu den vielen Konzertmittschnitten oder CD´s mit Studio-Outtakes.
Hat man sie mal eingelegt, schafft man es kaum, davon loszukommen, ohne sie bis ans Ende durchgehört zu haben.
Besonders für die Fans der jüngeren Generation stellt die CD eine Quelle für authentisches Material dar. Für sie wird es garantiert das erste Mal sein, all diese Berichte zu hören. Für alle, die gerne einen genaueren Blick auf die tragischen Umstände des Ablebens von Elvis werfen wollen, ist der umgehende Kauf zu empfehlen. Wenn jemand nicht gerne mit den harten Details konfrontiert werden will, soll er sich das zweimal überlegen bevor er zugreift.
Gesamturteil: *****

 

The Echoes Of Love Sessions

         

Tracklist:

Echoes Of Love (1)
Echoes Of Love (2, 3)
Echoes Of Love (4, 5, 6, 7, 9)
Please Don't Drag That String Around (1)
Please Don't Drag That String Around (2)
Please Don't Drag That String Around (3, 4, 5)
(You're The) Devil In Disguise (1, 2, 3)
(You're The) Devil In Disguise (4, 5)
Never Ending (1, 2)
What Now, What Next, Where To (master)
Witchcraft (1)
Witchcraft (2)
Finders Keepers, Losers Weepers (1)
Finders Keepers, Losers Weepers (2)
Love Me Tonight (1)
Love Me Tonight (4)
Love Me Tonight (5)
Memphis Tennessee (1)
Memphis Tennessee (2)
(It's A) Long Lonely Highway (1)
Western Union (1)
Western Union (2, 3)
Slowly But Surely (1)
Slowly But Surely (2, 3, 4)
Blue River (1, 2)
Ask Me (1)
Ask Me (2)
Ask Me (3, 4)
Ask Me (6)

The Echoes Of Love Sessions
(Memory 2007-2)


Zur Aufmachung:
Die sicher bislang Beste CD vom tschechischen Memory Label hat im Jahr 2000 das Licht der Welt erblickt. Dies vor allem vom Inhalt her gesehen, aber auch die Aufmachung ist voll gelungen.
Das Frontcover ziert ein tolles Foto vom jungen Elvis, so wie wir ihn alle gerne sehen und in Erinnerung behalten wollen. Die orange Hintergrundfarbe macht sich auch sehr gut. Das Cover lässt sich aufklappen, die Innenseiten sind vollgestopft mit Text und einem Foto, darin erfährt man die Umstände zu dieser CD. Der Rückseite dieses Klappcover kann man die Songlist entnehmen und ein weiteres Bild von Elvis ist dort untergebracht. Die CD selber ist auch ansprechend gemacht, eine Picture Disc und das TCB Emblem ist auch noch mit drauf. Noch mehr Text und eine detailgenaue Auflistung der zu hörenden Songs mit Angabe der entsprechenden Takes findet man auf dem Backcover.
Beurteilung der CD - Gestaltung:******

Zum Inhalt:
Wir bekommen mit dieser CD einen tollen Einblick in die Session vom 26. und 27. Mai 1963 in Nashville. Elvis hat dabei endlich wieder mal keine Filmsongs aufgenommen, sondern mit einigen Ausnahmen sehr gutes Material. Mit Devil In Disguise und Ask Me waren darunter auch große Hits, ersterer wurde zu einem echten Klassiker.
Einiges von dem Material war hier zum ersten Mal veröffentlicht worden und macht diese CD zu einem besonderen Leckerbissen für uns Fans.
Zusammenfassend kann man sagen, man bekommt hier eine Unmenge an Outtakes von wirklich tollen Songs einer feinen Aufnahmesession.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ******

Zur Soundqualität:
Die Soundqualität ist ohne Übertreibung RCA / BMG ebenbürtig, wen nicht sogar überlegen. Die Memory Mannschaft hat sich mit ganzer Hingabe ans Werk gemacht und das bestmögliche herausgeholt, alle Songs wurden remastered.
So macht das Elvis-Hören richtig Spaß. Und mit Sicherheit kommt diese CD immer wieder mal in den Player.
Beurteilung der Soundqualität: ******

Details zum Inhalt:
Gleich am Beginn werden uns einige bisher unveröffentlichte Takes von Echoes Of Love serviert, ein Traum für jeden Fan.  Take 10 machte man zum Mastertake, hier haben wir mit Ausnahme von Take 8 alle anderen Takes vorliegen.
Bei Please Don´t Drag That String Around und Devil In Disguise war jeweils Take 6 der Mastertake. Von beiden Songs bekommen wir hier alle 5 Outtakes zu hören, einfach genial.
Von Never Ending hören wir Take 1 und Take 2, der Master war bereits der Take 3.
Der nächste Song What Now What Next Where To wurde von Elvis im ersten Durchgang (Master Take 1) eingesungen, deshalb ist hier der Master zu hören.
Witchcraft ist durch Take 1 und Take 2 vertreten, der dritte Take war bereits der Mastertake, genau das gleiche gilt für den folgenden Song Finders Keepers Losers Weepers.
Von der schönen Ballade Love Me Tonight sind die Takes 1, 4 und 5 auf dieser CD. Weiter geht es mit den Takes 1 und 2 von Memphis Tennessee mit dem Elvis nicht zufrieden war, er hat es am 12.1.64 erneut eingespielt.
Als nächstes folgt Take 1 von Long Lonley Highway, auch da wurde bereits der zweite Take der Master.
Bei Western Union wurde der Take 4 zum Mastertake, wir haben hier die drei restlichen Takes vorliegen.
Dann folgen alle 4 Outtakes von Slowly But Surely, der Master für diesen Song war Take 5.
Von Blue River gibt es insgesamt nur zwei Takes, beide sind hier zu hören.
Den Abschluss macht das Lied Ask Me, wir haben hier die Takes 1 bis 6 vorliegen, der letzte Take 6 ist von minderwertiger Qualität weil das Band beschädigt ist.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Diese CD gehört in jede gute Elvis Sammlung, ein echtes Muss.
Sie ist uneingeschränkt zu empfehlen und sollte noch angeschafft werden, solange dies noch problemlos möglich ist. Ein gut aufgelegter Elvis der sich alle Mühe gibt mit dem vorliegenden Song-Material. Die Lieder geben Elvis wieder Gelegenheit zu zeigen, dass er mehr konnte, wenn er das passende Material zur Verfügung hatte. Gerade in einer Zeit in der Soundtrack auf Soundtrack folgte, hat Elvis selten Gelegenheit gehabt zur Höchstform aufzulaufen. Hier ist er also ganz in seinem Element.
Gesamturteil: ******

 

The Final Tour

         

Tracklist:
 
Also Sprach Zarathustra
See See Rider
I Got A Woman/Amen
Elvis Talks
That`s All Right
Are You Lonesome Tonight
Love Me
If You Love Me /Let Me Know)
You Gave Me A Mountain
Jailhouse Rock
O Sole Mio/It`s Now Or Never
Trying To Get To You
Hawaiian Wedding Song
Teddy Bear/Don`t Be Cruel
My Way
 

The Final Tour
(Tulsa Records TML 9815)


Zur Aufmachung:
Eigentlich wäre diese CD optisch sehr ansprechend, alles in orange und blau gehalten und dazu starke Bilder, doch ist die Qualität (unscharf und blass) von Druck und Papier grottenschlecht. Noch dazu besteht das Frontcover lediglich aus einem dünnen Einlageblatt, kein Klappcover und mit einer leeren Rückseite, einfach nur weiss. So sollte kein Cover aussehen. Es gibt soviele Fotos von Elvis, da kann man locker eines auf die Innenseite drucken, und schon sieht das alles besser aus. Die verwendeten Fotos, sowohl auf dem Frontcover als auch auf dem Backcover, sind passend zur Show und auch sehr schön, einzig die Qualität versaut den Genuss.
Beurteilung der CD - Gestaltung:***+

Zum Inhalt:
Hier beglückt und Tulsa Records mit einem Teil der Show vom 21.06.1977 in Rapid City. Bei Track 15 - "My Way" - ist Sense, mehr ist nicht drauf. Die Cd ist somit bei weitem nicht in ihrer Spielzeit ausgenützt worden. Wenn nicht mehr vom Band zur Verfügung stand, hätte man auch Bonus-Material draufpacken können. Wie nur zu gut bekannt ist, wurde diese Show zusammen mit der aus Omaha am 19.6. gefilmt und von RCA auch aufgenommen. Elvis ist hier besser als in Omaha, deshalb besteht das CBS Special auch zum größten Teil aus dieser Show.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ****+

Zur Soundqualität:
Auf dem Cover steht zu lesen "unedited-undubbed-uncut" und "A Soundboard Quality Record". Schon aus dem Grund, weil RCA die Show mitgeschnitten hat, kommt einem der Gedanke, hier könnte man eine tolle Qulität geliefert bekommen.
Doch die Enttäuschung ist groß. Für Soundboard ist dies eine miserable Qualität. Damit kann diese CD mit Abstand nicht mit vielen anderen Soundboard´s mithalten. Der Sound ist überhaupt nicht klar, eher trüb und dumpf. In diesem Fall hört man sich besser das original von RCA an. Allerdings übertrifft man auch hier noch fast jeden Publikumsmitschnitt.
Beurteilung der Soundqualität: ****

Details zum Inhalt:
Wer schon das "CBS Special" oder noch besser "The Complete CBS Tapes" gesehen hat, der weiss, was ihn auf dieser CD erwartet. Vieles davon ist auch vom RCA Album "Elvis In Concert" bekannt, dort allerdings overdbbed und natürlich nicht mit all den Sprechpassagen wie hier, ungeschnitten wie ja schon erwähnt.
Den Beginn macht "Also Sprach Zarathustra", darauf folgt ein "See See Rider", bei dem Elvis mittendrin kurz stoppt, dann aber wieder weitermacht. Elvis´Vorträge waren an diesem 21.6.77 durchaus hörenswert. Das trifft auch auf das folgende "I Got A Woman/Amen" zu. Jetzt erzählt er darüber, dass diese Show gefilmt wird und macht ein paar Scherze, bevor er mit der Gitarrensession weitermacht. Er sagt, seine erste Aufnahme sei "That´s All Right Mama" gewesen, dazu hätten sie nur eine Gitarre, einen Bass und eine weitere Gitarre gehabt. Und schon geht es los mit dem Song, recht guter Vortrag. Beim folgenden "Are You Lonesome Tonight" sieht die Sache etwas anders aus. Hier treibt es  einem beim Sprech-Part schon mal einen Schock in die Knochen wenn man hört, wie Elvis die Wörter kaum aussprechen kann und stottert wie ein Irrer, da können auch seine Späße nicht darüber hinwegtäuschen. "Love Me" ist wieder mal eine typische "Schalverteilungsnummer", nicht unbedingt ein Hörerlebnis.
Besser wird es wieder mit "If You Love Me Let Me Know", das passt wieder.
Ein guter Vortrag von "You Gave Me A Mountain" schließt sich an, das Lied scheint er immer noch gerne zu singen. Die Oldies kommen jetzt an die Reihe, beginnend mit "Jailhouse Rock", auch nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber wenn man nicht zu streng urteilt, kann man das noch durchgehen lassen. Sherill Nielsen bringt mit "O Sole Mio" wieder die Einleitung zu "It´s Now Or Never", sicher einer der besten Oldies auf dieser CD. Elvis erinnert sich nun weit in die Sun Zeit zurück, er sagt, sein Dad und Ginger mögen dieses Lied, und singt eine überzeugende Fassung von "Trying To Get To You". Ebenfalls sehr schön ist der "Hawaiian Wedding Song", welcher als nächster kommt.
Mit "Teddy Bear/Don´t Be Cruel" folgt ein unbedeutendes Medley, auch in erster Linie zum verteilen von Schals gedacht, und um das Publikum an vergangene große Zeiten zu erinnern. Den Schlusspunkt bildet ein  ernsthafter Vortrag von "My Way", das kann sich hören lassen. Danach wäre die Vorstellung der Band dran, diese Aufnahme beinhaltet noch die Vorstellung der Sweet Inspirations und als er zu den Stamps kommt, endet die CD.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Um es kurz und bündig zu machen, an dieser Cd kann man vorbeigehen und für sein Geld eine der vielen besseren Bootlegs kaufen. Zum einen kann man viel von dem Material in optimaler Qualität auf der CD "Elvis In Concert" hören, zum anderen kennt man es vom Video bzw. der VCD mit dieser Show. Die von RCA rausgeschnittenen Passagen sind nicht wirklich von Wichtigkeit, und das undubbed ist auch nicht Grund genug für einen Kauf, zumal die Qualität sehr mäßig ist. Eine CD die vor allem für "Alles Sammler" brauchbar ist.
Gesamturteil: **+

 

The Greensboro Concert

         

Tracklist:

Also Sprach Zarathustra
See See Rider
Proud Mary
Never Been To Spain
You Gave Me A Mountain
Until It's Time For You To Go
Polk Salad Annie
Love Me
All Shook Up
Teddy Bear/Don't Be Cruel
Hound Dog
Heartbreak Hotel
A Big Hunk O' Love
Bridge Over Troubled Water
Suspicious Minds
Love Me Tender
Group introductions
For the Good Times
American Trilogy
Burning Love
Release Me
Funny How Time Slips Away
Can't Help Falling In Love
Closing Vamp

The Greensboro Concert
(Triangle Productions TP03002)


Zur Aufmachung:
Im Jahr 2003 bescherte uns das "Triangle Label" eine Veröffentlichung, die seinesgleichen sucht. Obwohl nur als CD-R erschienen, ist diese CD eine der schönsten und auch vom Inhalt eine der besten in jeder Sammlung.
Aufmachung und Inhalt sind zu 100% aufeinander abgestimmt, da sind auch nach mehrmaligem suchen keine Fehler zu finden. Bestehend aus einem mehrseitigem Booklet mit unzähligen erstklassigen Fotos und allen nötigen Infos bezüglich der mitwirkenden Musiker, aber auch Ort und Zeit der Show, plus einem ausführlichen Text, der einen guten Einblick in die Show bietet, ist dies ein Musterbeispiel einer gelungenen CD. Gleiches gilt auch für das Backcover.
"Triangle" zeigt hier eindrucksvoll wie es gemacht werden muss.
Beurteilung der CD - Gestaltung:******

Zum Inhalt:
Geboten wird uns hier eine komplette Show von den Konzerten, die für den Dokumentarfilm "Elvis On Tour" gefilmt und von RCA mitgeschnitten wurden.
Es ist die Evening Show aus Greensboro vom 14.04.1972, 16.300 Fans waren Zeugen dieser grandiosen Show von Elvis. Seine Leistung war atemberaubend, er war in bester Verfassung und gab wieder mal alles um einen unvergesslichen Abend daraus werden zu lassen. Alle seine Vorträge der super Songlist sind mit der höchsten Note zu bewerten.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ******

Zur Soundqualität:
Bei der Soundqualität betreten wir hier Neuland. Noch nie gab es ein Konzert auf einer Bootleg in einer solch fantastischen Qualität. Legt man die Cd in den Player, ist es einfach unglaublich, was man dann zu hören bekommt. Einen glasklaren Sound, als würde Elvis direkt vor einem stehen und einem direkt ins Ohr singen. Selbst BMG kann diesen Sound kaum noch übertreffen. Hatte man nach den bereits bekannten Bootlegs von "Fort Baxter" oder "DAE" eine Verbesserung im Sound kaum noch erwartet, wird man hier - zum Glück - eines besseren belehrt. Auch sehr gut zu vernehmen sind die Reaktionen im Publikum, hier passt alles.
Beurteilung der Soundqualität: ******

Details zum Inhalt:
Den Einstieg in diese tolle Show macht das bekannte "2001 A Space Odyssee", den direkten Übergang in "See See Rider" erledigt Ronnie Tutt durch das eindreschen auf seine Drums, dann der Einstieg von Elvis in eine tempogeladene Version dieses oft verwendeten Openers. Ein kurz und bündiges "Good Evening Ladies And Gentlemen" stellt sein Begrüßung des Publikums dar. Elvis war zu dieser Zeit eher Wortkarg, umso mehr aber legte er sich in die Musik. "Proud Mary" lässt er als nächstes auf uns los, und rockt dabei mächtig ab. Wieder ist alles was er nach seinem Vortrag sagt ein "Thank You" und schon ist er versunken in "Never Been To Spain", welches er erstklassig vorträgt. Wie gewohnt folgt eine solide Fassung von "You Gave Me A Mountain". Jetzt ist ein ganz aktueller Song dran, ein "Until It´s Time For You To Go", das der Studiofassung in nichts nachsteht. Leider nur bis Platz 40 in den Hitlisten geklettert. Bei "Polk Salad Annie" beginnt Elvis wieder direkt zu singen. Die gesprochene Einleitung ist nicht mehr vorhanden im Jahr 1972. Der folgende Oldie-Block ist mit 6 Songs in ununterbrochener Reihenfolge ein sehr langer, aber auch noch sehr kraftvoll.
"Love Me" eröffnet diesen Teil, sofort macht er mit "All Shook Up" weiter. Man merkt am Geschrei im Publikum, dass diese Songs sehr erwünscht sind. Dies gilt auch für "Teddy Bear/Don´t Be Cruel". "I did this Song here on the Ed Sullivan Show Ladies And Gentlemen", was nur bedeuten kann, dass er "Hound Dog" meint, dazu gibt es erst einen blusigen Teil, bevor er in den schnellen Part wechselt. Ohne Worte sind wir bei "Heartbreak Hotel" angelangt, sehr hörenswert. Nicht weniger hörenswert ist "A Big Hunk O´Love", bei dem er zu Glen Hardin ruft: "Play Glen, it´s your Big Chance, Man". Mit "Bridge Over Troubled Water" führt er uns wieder in ruhigere Gefilde, aber nur den einen Song lang. Ein gesteigertes Tempo ist schon wieder mit dem nächsten Programmpunkt angesagt: "Suspicious Minds" ist immer noch einer der Höhepunkte einer Elvis Show. "My first Movie Ladies And Gentlemen was Love Me Tender", gleich zu Beginn hat er mit "my Suit turn blue" eine kleine Textänderung parat, eine sehr kurze Version seines großen Erfolges der 50er Jahre. Danach stellt er die Mitglieder seiner Band und Backgroundgruppen vor, dies geht sehr schnell und ohne jeden Ausrutscher über die Bühne. Ganz ernsthaft ist sein Vortrag von "For The Good Times". Wieder ein Song, den er sich einverleibt hat und sehr zu mögen scheint. Er wendet sich nun "An American Trilogy" zu. Der Song war erst in diesem Monat auf Single erschienen, viele haben ihn sicher zum erstenmal von Elvis in diesem Konzert gehört. Mit neuem Material macht er auch weiter: "Burning Love" ist erst viel später auf Platte erschienen und war mit Sicherheit noch unbekannt zu diesem Zeitpunkt. Er kündigt ihn auch als neuen Song an und bittet um Vergebung, weil sie ihn noch nicht richtig beherrschen, dafür klappt es aber schon sehr gut.
Von "Release Me" bringt er eine Top-Fassung, eine seiner besten vielleicht wie auch im Booklet erwähnt wird. Elvis bittet nun um das Saallicht, er sagt es sei komisch, aber er könne nur die erste Reihe sehen. "Sind viele Leute da?" meint er, als das Licht angemacht wird. Dies löst natürlich wieder viel Geschrei aus. Wie meistens in diesem Moment singt er auch in dieser Show "Funny How Time Sleeps Away". "Lasst mich etwas Gatorade trinken, dann singe ich einen weiteren Song" kündigt er "Can´t Help Falling In Love" an, worauf mit dem "Closing Vamp" dieses fantastische Konzert zu Ende ist.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Diese CD MUSS in die Sammlung, da führt kein Weg daran vorbei. Obwohl uns BMG auf der Close Up Box nun mit dem Konzert aus San Antonio vom 18.04.1972 ebenfalls eine Show in erstklassiger Qualität aus dieser Tournee zu Ohren kommen lassen hat, gilt weiterhin auch für die hier besprochene, dass man nicht darauf verzichten kann. Der Ablauf ist zwar ziemlich identisch, doch sind beide Konzerte einfach zu gut um auf eines zu verzichten. Auf jeden Fall zugreifen ist der Tipp für diese CD
Gesamturteil: ******

 

Totally Stung

         

Tracklist:

I Got Stung (8)
A Fool Such As I (4, 5)
Ain't That Loving You Baby (Mid-tempo 2, 3, 4)
A Big Hunk O' Love (2)
A Fool Such As I (6, 7, 8)
I Need Your Love Tonight (1)
I Got Stung (15, 16)
Lawdy, Miss Clawdy (4)
I Was The One (1, 2, 3) [Time Life]
One Sided Love Affair (Master)
Ain't That Loving You Baby (fast 8)
I Need Your Love Tonight (11, 12, 13)
A Big Hunk O' Love (3) [Complete 50's Masters]
I Got Stung (21, 22)
Lawdy, Miss Clawdy (5)
I Want You, I Need You, I Love You (14) [Leg. Perf. 2]
I Need Your Love Tonight (4)
Ain't That Loving You Baby (fast 9, 10)
I Got Stung (11)
I Need Your Love Tonight (15)
Lawdy, Miss Clawdy (6)
I Want You, I Need You, I Love You (16) [Complete 50's Masters]
Ain't That Loving You Baby (fast 11) [Essential Vol. 3]
I Got Stung (17, 18)
I Need Your Love Tonight (16, 17, 8, 9) [Don't Be Cruel EP]
Lawdy, Miss Clawdy (1) [Platinum]
A Big Hunk O' Love (1) [Essential Vol. 3]

Totally Stung
(Madison CWP 04)


Zur Aufmachung:
Von einem Cover, wie es hier der Fall ist, hätte sich RCA schon manchmal ein Beispiel nehmen können. Heute ist es doch schon besser, auch RCA/BMG haben gelernt, doch das war nicht immer so. Die Fotos stammen zwar nicht aus einer Aufnahmesession, doch das ist schon das einzige was man kritisieren kann. Die verwendeten Bilder lassen ein Fan-Herz gleich höher schlagen, wahre Schmachtfotos. Elvis vorne und hinten mit Naturhaaarfarbe, aufgenommen in Deutschland während seiner Army-Zeit hier. Er sieht aus wie ein griechischer Gott.
Beurteilung der CD - Gestaltung:*****+

Zum Inhalt:
Die Leute von Madison legen uns hier ein ganzes Album voller 50´s Takes vor. Es sind Titel aus der ersten Session für RCA im Januar 1956 ebenso dabei, wie aus anderen Fünfziger-Sessions. Den überwiegenden Teil der Tracks hat man aus der letzten Nashville Session vom Juni 1958 genommen. Mit 27 Titeln und davon je Titel meist noch mehrere Takes, bekommt man schon was geboten. Elvis bei der Arbeit zu hören und mitzuverfolgen wie die uns bekannten Aufnahmen entstehen, das kann eine recht interessante Angelegenheit sein.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ******

Zur Soundqualität:
"From The Mastertapes" kann man auf dem Cover lesen. Damit wird schon klar, dass die Qualität einer entsprechenden Erwartungshaltung auch nachkommen müsste, und hier tut sie das auch. Der Sound ist in Ordnung, zuhören macht Spass.
Beurteilung der Soundqualität: *****+

Details zum Inhalt:
"I Got Stung" - Take 8 eröffnet die CD. Hört sich schon stark nach der Endfassung an, der Master wurde Take 24. "A Fool Such As I - Takes 4,5" - Take 4 ist nur einige Takte lang, Take 5 klingt bereits wie die bekannte Fassung die wir in Form von Take 9 als Mastertake kennen.
"Ain´t hat Loving You Baby - medium Tempo Takes 2-4" - bei Take 2 bricht Elvis bald mit einem Lacher ab, in Take 3 kommt er nicht zum singen, Take 4 ist auch bereits zum Master geworden.
"A Big Hunk O´Love - Take 2" - der Master ist gesplittet aus den Takes 3 und 4, aber auch dieser Take 2 hört sich schon sehr vielversprechend an ohne wirklich große Unterschiede.
"A Fool Such As I - Takes 6,7,8" - Take 6 ist nur Sekunden lang und gleich wieder zu Ende, auch bei Take 7 kommt Elvis nicht zum singen, Take 8 ist fast identisch mit dem Master
"I Need Your Love Tonight - Take 1" Zum Master wurde Take 18 auserkoren. Dieser Take 1 ist doch noch sehr enthalten, sind schon größere Unterschiede zu bemerken, und geht auch nicht die volle Länge durch.
"I Got Stung - Takes 15,16" -  Take 15 wirkt durch die etwas anderen Betonungen von Elvis schon etwas anders als der Master, bricht auch etwa zur Mitte ab. Auch auf Take 16 trifft dies zu, dieser Versuch geht aber durch.
"Lawdy Miss Clawdy - Take 4", obwohl noch 6 Takes vom Mastertake 10 entfernt hört sich das schon fast perfekt an.
"I Was The One - Takes 1,2,3" - Take 1 ist ohne Gesang, Take 2 ebenfalls, Take 3 geht dann durch und ist schon dem Master (Take 7) sehr ähnlich.
"One Sided Love Affair - Mastertake 8" wurde uns vorgelegt, einzig die Takeansage die man hier hören kann ist neu.
"Ain´t That Loving You Baby - Fast Tempo Take 8", sehr ordentliche Fassung dieser schnellen Version des Songs, doch Elvis bricht in Gelächter aus und damit endet der Versuch.
"I Need Your LOve Tonight - Takes 11,12,13" -  Take 11 und 12 sind nur wenige Sekunden lang, Take 13 ist schon recht ordentlich.
"A Big Hunk O´Love - Take 3" - wurde teilweise für den Master verwendet, keine Unterschiede.
"I Got Stung - Takes 21,22" - Take 21 dauert etwa eine halbe Minute, Take 22 scheint eigentlich schon ähnlich perfekt wie 2 Takes später der Mastertake.
"Lawdy Miss Clawdy - Take 5" - ein bereits toller Take.
"I Want You, I Need You, I Love You - Take 14", man hört zuerst noch die Ansage zu Take 5, bevor dann Take 14 kommt. Dieser ist doch sehr anders als die bekannte Fassung, obwohl dieser Take hier dafür auch teilweise verwendet wurde. Der Master ist nämlich gesplittet aus Take 14 und 17.
"I Need Your Love Tonight - Take 4", noch sind leichte Unsicherheiten bei Elvis zu hören.
"Ain´t That Loving You Baby - Fast Tempo Takes 9,10" - wir sind wieder bei der schnellen Version, Take 9 bricht bald nach dem Beginn ab, Take 10 ist schon besser.
"I Got Stung - Take 11", Elvis ist noch nicht perfekt wie beim Master.
"I Need Your Love Tonight - Take 15", schon ein sehr gelungener Versuch.
"Lawdy Miss Clawdy - Take 6", wenig Unterschied zur Endfassung.
"I Want You, I Need You, I Love You - Take 16", nicht so perfekt wie der Master.
"Ain´t That Loving You Baby - Fast Tempo Take 11", schöner Versuch, zum Ende hin verhaspelt sich Elvis aber noch.
"I Got Stung - Takes 17,18" - Take 17 ist kaum nenneswert, nur ein Schnipsel und Take 18 kommt in der zweiten Hälfte wegen einem Fehler von Elvis zum Abbruch.
"I Need Your Love Tonight - Takes 16,17, 8, 9" -  Take 16 dauert etwa eine halbe Minute bevor gestoppt wird. Take 17 kommt noch nicht mal soweit. Take 8 klappt nicht so recht und endet auch nach gut einer halben Minute. Take 9 ist auch noch nicht fehlerfrei aber durchgehend.
"Lawdy Miss Clawdy - Take 1", bereits der 1. Versuch klingt schon recht anständig.
"A Big Hunk O´Love - Take 4", wurde auch teilweise für den Master verwendet.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Es ist ja so, dass der Grossteil der Fans auf neu erscheinende Konzertmittschnitte wartet, davon wollen die meisten ihren Hunger stillen.
Doch sind auch Freunde von Studioaufnahmen, und  eben auch von solchen aus den 50er Jahren noch sehr zahlreich. Und auch für die sollte es was zu kaufen geben. Man hat natürlich schon viel von RCA/BMG aus dieser Schaffenszeit von Elvis bekommen. Den Rest hat man oft auf anderen Bootlegs im Schrank, und hat somit den grössten Anteil der Tracks vielleicht doppelt, doch ist es aber eine nette Compilation. Meist reicht als Kaufgrund ja auch schon die Tatsache, wenn auch nur ein neuer Track drauf ist. Hier bekommt der Käufer doch eine geballte Ladung an Outtakes zu den 50´s Sessions und wird nicht enttäuscht sein.
Gesamturteil: *****

 

The Complete Spinout Session

         

Tracklist:

CD-1: Smorgasbord (Takes 1-7) [Take 4] - Stop, Look And Listen (Takes 1-7) - Am I Ready (Takes 1-7) - Beach Shack (Takes 1-4) - Adam And Evil (Takes 1-13)

CD-2: Adam And Evil (Takes 14-20) - Never Say Yes (Takes 1-6) - Spinout (Takes 1-5) - All That I Am (Takes 1-6) - I'll Be Back (Take 1) - *Down In The Alley (Screaming girl version) - *I'll Remember You (Vocal overdub, Takes 1-3) - *Speedway (Take 4, extended jam) - *Suppose (undubbed piano version) - I'll Be Back (from soundtrack)

* Bonus Songs

The Complete Spinout Session
(The Famous Groove Records FG 2331)

Zur Aufmachung:
Dies ist eine Doppel CD, untergebracht sind sie in einer Verpackung in der Größe einer 25cm LP. Das Frontcover ziert ein Bild welches, genau zum Inhalt passt, gleiches kann man zum Backcover sagen. Insgesamt eine sehr schöne Aufmachung.
Beurteilung der CD - Gestaltung:*****+

Zum Inhalt:
Unschwer zu erraten ist der Inhalt, der Titel sagt es bereits, es st die Session zum Film Spinout vom 16. und 17.02.1966. Enthalten sind die Outtakes und die Mastertakes aller Songs. Auf der zweiten CD finden wir auch noch einige Bonustitel aus den 60er Jahren. Das ist schon eine feine Sache wenn man Elvis bei seiner Arbeit belauschen kann, dazu auch sehr interessant zu erleben, wie an den einzelnen Titel gefeilt wurde, bis man damit zufrieden war. Klasse auch die ganzen Gespräche die man zu hören bekommt. Die Songs sind nicht gerade die besten in Elvis´Karriere, mehr den leichten Film-Nummern zuzuordnen. Elvis hat seine Pflicht erfüllt und sich durch diesen Stoff gesungen.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: ****

Zur Soundqualität:
Die Soundqualität entspricht allen Erwartungen, das gilt für alle Titel auf beiden CD´s. Kann man nicht zu sehr von RCA unterscheiden.
Beurteilung der Soundqualität: *****+

Details zum Inhalt:  CD 1
"Smorgasboard Takes 1-7"
Take 1 ist bereits sehr nahe an der Endfassung und geht auch komplett durch.
Take 2 ist dem Take 1 ganz ähnlich, danach intoniert Elvis kurz "When The Swallows Come Back To Capristano", aber wirklich nur die eine Zeile.
Take 3 bricht sofort nach einigen Takten ab, Elvis bekommt man nicht zu hören. Take 4 ist ist an sich wieder ok, aber Elvis muss am Schluss lachen.
Take 5 geht dann wieder ganz durch und klingt auch schon wie der Master.
Take 6 schafft keine Minute, Abbruch. Take 7 ist der Mastertake.
"Stop Look And Listen Takes 1-7"
Ungefähr in der Mitte des Songs ist Take 1 schon wieder zu Ende. Take 2 dauert nur unwesentlich länger bevor sich Elvis versingt. Take 3 ist komplett, RCA hat ihn auch bereits veröffentlicht. Take 4 dauert wieder nur knapp eine Minute, das gleiche gilt für Take 5. Take 6 ist aber durchgehend und wirkt bereits perfekt. Take 7 ist dann wieder der Mastertake.
"Am I Ready Takes 1-7"
"This is 2006 Take One" hört man vom Ansager, und Elvis liefert gleich eine schöne Version dieses Lovesongs ab. Auch Take 2 ist nicht schlecht, aber zufrieden ist man wohl noch nicht. Take 3 besteht nur aus dem Wort "Am", schon muss Elvis lachen, Ende. Take 4 geht durch, ist aber nicht perfekt. Take 5 bricht vor der Hälfte ab, Take 6 geht wieder durch. Take 7 ist der Master.
"Beach Shack Takes 1-4"
"What?" sagt Elvis als Take 1 angesagt wird. Der dauert nur einige Sekunden bevor Elvis zu lachen anfängt. Auch bei Take 2 kann sich Elvis vor lachen nicht halten und bricht gleich wieder ab. Eine "silly hour" wie er selbst meint. Der Take 3 hingegen geht durch, Taske 4 ist schon der Mastertake.
"Adam And Evil Takes 1-13"
Mit Take 1 ist nach einer Minute Schluß. Und schon wieder hat Elvis den Song "When The Swallows..." im Sinn, ganz kurz. Take 2 kommt über ein paar Zeilen nicht hinaus. Take 3 ist noch früher zu Ende. Take 4 dauert wieder länger, geht aber auch nicht durch. Take 5 endet nach etwas mehr als einer halben Minute. Take 6 ist erfolgreicher, aber über eine Minute kommt auch er nicht hinaus. Take 7 ist schon wieder kürzer als es zum Abbruch kommt. Bei Take 8 glaubt man schon er wird es schaffen, falsch geht auch nicht durch. So setzt sich das bei Take 9, 10, 11 auch fort. Take 12 setzt sich nahtlos an, Abbruch nach etwa einer Minute. Mit einem Take 13 der auch abgebrochen wird durch Elvis´Fehler endet die CD1.
Details zum Inhalt:  CD 2
"Adam And Evil Takes 14-20"
Take 14 ist der bislang längste Versuch, aber bis zum Ende kommt er auch hier nicht. Bei Take 15 kehrt er wieder zurück zu den Versionen, die nur etwa eine Minute dauern. Man glaubt es kaum, dass es noch dazu kommt, aber Take 16 ist komplett. Aber es wird weitergemacht. Bevor er zu Take 17 kommt, versucht sich Elvis wieder kurz an einem anderen Song. Take 17 ist nur wenige Sekunden lang. Take 18 ist wieder ein abgebrochener, ebenso Take 19. Mit Take 20 schafft man endlich den Mastertake.
"Never Say Yes Takes 1-6"
Take 1 endet so schnell wie er begonnen hat. Take ist ein kompletter Versuch, aber reicht nicht zur Zufriedenheit.
Take 3 ist kein wirklicher Versuch, bei Take 4 kommt Elvis nicht zum singen. Take 5 ist ein durchgehender Take, Take 6 ist der Mastertake.
"Spinout Takes 1-5"
Take 1 bricht schon am Anfang wieder ab, Take 2 dagegen geht schon durch.
Take 3 schafft fast eineinhalb Minuten, Take 4 besteht aus wenigen Klängen und Take 5 ist der Master.
"All That I Am Takes 1-6"
Take 1 ist nach gut einer Minute vorbei, Take ist komplett. Bei Take 3 wird nicht gesungen, Take 4 ist wieder ein gelungener Versuch. Take 5 ist der verwendete Mastertake, man hat aber noch einen Take 6 eingespielt der auch komplett ist.
"I´ll Be Back Take 1"
Take 1 ist bereits der Mastertake, keine weiteren Versuche
die Bonus Songs:
"Down In The Alley - screaming girls version"
Ist die ganz normale Studioversion, man hat sie mit Geschrei versetzt damit, sie wie eine Liveversion wirkt.
"I´ll Remember You - Overdub Takes 1-3"
Der Master wurde aus den Takes 1 und 3 zusammengestellt. Elvis singt hier auf ein vorproduziertes Band, so kommt es dazu das bei Take 3 direkt mitten im Lied eingesetzt wird.
"Speedway Take 4 Extended Jam"
Diese Version dauert um einiges länger als die bekannte von RCA, weil dort einfach früher ausgeblendet wurde. Es handelt sich hier um den Mastertake.
"Suppose undubbed piano Version"
Wir hören Elvis am Piano, sonst keine weiteren Instrumente
"I´ll Be Back  movieversion from Soundtrack"
Dazu ist nichts zu sagen, es ist die Filmversion


Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Soundtracks zu Elvis Filmen aus den 60er Jahren sind nicht immer Jedermann´s Sache. Deswegen wird hier in erster Linie der Film-Fan angesprochen sein. Auch die Intensiv-Sammler, die eine komplette Sammlung haben wollen, können nicht an dieser Doppel CD vorbei. Jeder der nicht heiß ist auf solche Film-Sessions, wird sein Geld lieber anderweitig ausgeben.
Es ist aber allemal schön dieses Teil sein eigen nennen zu können. RCA hat unus längst nicht alles aus dieser Session vorgelegt, auch deshalb schon wird man sich freuen, weil man hier was neues zu hören bekommt.
Gesamturteil: *****

 

The Hampton Concert

         

Tracklist:

Also Sprach Zarathustra
See See Rider
Until It's Time For You To Go
Polk Salad Annie
Love Me
All Shook Up
Teddy Bear/Don't Be Cruel
Are You Lonesome Tonight
I Can't Stop Loving You
Hound Dog
Bridge Over Troubled Water
Suspicious Minds
For The Good Times
Group introductions
American Trilogy
Love Me Tender
A Big Hunk O' Love
How Great Thou Art
Sweet Sweet Spirit
Lawdy, Miss Clawdy
Can't Help Falling In Love
Closing Vamp

The Hampton Concert
(LUNA Records LU 9313)


Zur Aufmachung:
Das Cover kann man hier nicht wirklich lobend erwähnen. Das Bild auf der Vorderseite passt nicht unbedingt auf eine Live-CD. Weiter fällt es einem schwer zu verstehen, warum man ein Bild das in Farbe existiert, als schwarz/weiss Foto auf ein Cover druckt. Die Innenseite zeigt auch wenig Mühe und das Backcover ist auch mehr traurig als schön, nochmal das gleiche Foto wie vorne, nur größer, aber in einer transparenten Art. Da hätte man schon mehr machen müssen
Beurteilung der CD - Gestaltung:***

Zum Inhalt:
Zu hören bekommen wir hier die Evening Show vom 09.04.1972 in Hampton Roads / Virginia. Beim anhören wird einem vieles bekannt vorkommen. Das ist auch ganz richtig, es handelt sich um ein Konzert welches für den Film Elvis On Tour gefilmt wurde, im Film ist davon auch einiges zu sehen. Leider ist die Show auf dieser Cd nicht komplett. Es fehlt das 2001 Theme, weiter auch noch drei Songs (von denen zwei sogar im Film zu sehen sind), I Got A Woman/Amen - Never Been To Spain - You Gave Me A Mountain, und auch der Closing Vamp ist nicht drauf. Wirklich schade und unbegreiflich, dies ist ja nichts als eine Wiederveröffentlichung, warum also die kürzerei. Das Konzert wird hier ja nicht zum ersten mal veröffentlicht. Über Elvis Leistung gibt´s allerdings erfreulicheres zu berichten: Er ist in toller Stimmung und auch in Top-Form.
Beurteilung von Elvis´Darbietung: *****+

Zur Soundqualität:
Die Qualität ist zum Glück sehr gut, damit wird man versöhnlicher und der Schmerz über die Schnitte wird erträglicher, aber nicht verständlicher.
Wer das Konzert noch auf keiner anderen Scheibe in der Sammlung hat, ist hier auch gut beraten sie zu kaufen, was die Tonqualität angeht.
Beurteilung der Soundqualität: *****+

Details zum Inhalt:
Wenn man den bekannten Aussagen glauben kann, soll es sich bei dieser Show um die beste handeln aus den für "Elvis On Tour" aufgezeichneten, und sogar um die beste der ganzen Tour.
Die CD beginnt mit dem "Intro" und "See See Rider" schliesst sich direkt an. Eine sehr gute Version wie meist in dieser Zeit. Wegen der Songs die hier fehlen, bekommen wir als zweiten Titel bereits "Until It´s Time For You To Go" geboten. Von Elvis eine saubere Darbeitung, immer wieder mal redet er dabei mit Fans.
Und schon sind wir bei "Polk Salad Annie". Das kommt wieder sehr flott und energiegeladen, und ausgesprochen rockig. Nichts zu kritisieren.
"Ich möchte gerne ein paar Oldies But Goodies" bringen sagt Elvis, klar ist damit der Oldieblock gemeint. Er startet ihn mit "Love Me", einer wie üblich nicht grandiosen künstlerischen Leistung, aber das will Elvis hier auch nicht erreichen, viel lieber albert er mit den Fans herum. Ohne Einleitung folgt "All Shook Up", zu schnell wie gewohnt, aber doch noch hörenswert.
"Teddy Bear" sagt Elvis und Glenn am Piano haut in die Tasten, sofort wird er von Elvis gestoppt - Wiederholung und nochmal stopp (als er Glenn unterbrach meinte er dass dies der schnellste Pianospieler der Welt sei), erst beim dritten Versuch steigt Elvis mit seinem Gesangspart ein und verbindet den Song als Medley mit "Don´t Be Cruel". Man merkt in seinem Vortrag ist eine gewisse Pflichterfüllung den Fans gegenüber.
Wir hören jetzt "Are You Lonesome Tonight". Diesmal ernst und seriös vorgetragen, der Sprechteil besonders schön und ohne Schnorkel.
"Danke fürs zuhören" sagt er zum Publikum und kündigt "Release Me" an. Doch Glenn beginnt "I Can´t Stop Loving You" und bewegt so Elvis sofort zu einer angenehm zu hörenden Fassung dieses schönen Liedes. Ein bluesiges "Hound Dog" folgt, doch dabei bleibt´s nicht. Mitten im Song wechselt er das Tempo und bringt es rockig zu Ende. Elvis sagt nur ein Wort "Bridge" und jeder weiß es kommt: "Bridge Over Troubled Water". Wieder eine Gänsehautfassung, doch nicht ganz so excellent wie noch 1970. Bei "Suspicious Minds" macht er einige kleine Textänderungen, darunter auch das bekannte "I Hope This Suit Don´t Tear Up, Baby" (ich hoffe dieser Anzug reißt nicht auf, Baby). Den Frauen hätte es bestimmt nichts ausgemacht. Eine nicht ganz perfekte Version, Elvis ist immer wieder abgelenkt und oft nicht zu hören. Jetzt haben wir einen Song den Elvis vergleichsweise selten brachte, es ist "For The Good Times". Am Ende bemerkt er noch  "ein wirklich hübscher Song". Genauso ist es auch und er scheint ihn sehr zu mögen. Die "Band Introductions" sind dran, das wird schnell und ohne Spielchen abgehandelt. Eine tolle Version von "An American Trilogy" ertönt, alles harmoniert und man hört wirklich gerne zu.
"My First Movie" und Elvis kündigt so "Love Me Tender" an, wieder mal ist es Zeit sich mehr den Fans zu widmen, und doch ist das Lied noch hörenswert.
Zwischendurch eben mal schnell ein rockiger Song: "A Big Hunk O´Love" ist erdig und reißt einen aus dem ruhigen Teil der Show. Elvis kommt dann zu einem Song den er wohl wirklich auch persönlich überaus mochte, er versinkt schier in seinem Vortrag, herrlich, die Rede ist von "How Great Thou Art". Nun lässt er die Stamps alleine eine Nummer singen, es ist "Sweet Sweet Spirit". Er singt nicht mit, jeder Gospel-Fan wird seine Freude haben, es ist ein feiner Vortrag.
Nochmal geht es zurück in die 50´s. Let´s Do "Lawdy Miss Clawdy", sehr gut da freut sich garantiert jeder. Gute Arbeit von Elvis bevor er uns mit einem ordentlichen "Can´t Help Falling In Love" verlässt.

Gesamtbewertung dieser Veröffentlichung:
Das Hauptanliegen dieser Ausgabe ist uns mit einem tollen Konzert in guter Qualität zu bereichern, dieses erfüllt sie einigermassen zufriedenstellend.
Weil einige Titel fehlen, wird der eher positive Eindruck allerdings schwer angegriffen. So bleibt es wenigstens eine gute Gelegenheit für die Fans, die das Konzert nicht anders bekommen konnten, sich hier einzudecken.
Gesamturteil: *****